21. September 2020 / 18:45 Uhr

Viking-Fans konnten Spiel zuhause verfolgen

Viking-Fans konnten Spiel zuhause verfolgen

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
Chris-Nico Koch als „Moderator“ bei der Übertragung per Stream des Spiels der Vallstedt Vechelde Vikings gegen USC Braunschweig II. Das Schwarze am Hals ist sein Mund-Nasen-Schutz.
Chris-Nico Koch als „Moderator“ bei der Übertragung per Stream des Spiels der Vallstedt Vechelde Vikings gegen USC Braunschweig II. Das Schwarze am Hals ist sein Mund-Nasen-Schutz. © Foto: verein
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Premiere für die Vallstedt Vechelde Vikings und für Chris-Nico Koch: Das Regionalliga-Spiel der Volleyballer gegen USC Braunschweig II (3:0) wurde per Stream übertragen, und der verletzte Spieler war der Moderator. Koch hatte seinen Spaß, sowohl mit dem Spiel als auch als fachkundiger Kommentator.

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Das war mal ’ne Ansage: Viking-Spieler Chris-Nico Koch ist zwar nach einer Knie-Operation außer Gefecht, aber das heißt nicht, dass er nicht seinen Beitrag zum gelungenen Punktspielauftakt der Vallstedt Vechelde Vikings gegen den USC Braunschweig II geleistet hätte. Er saß während des 3:0-Sieges auf der Tribüne und kommentierte die Partie recht professionell für die Zuschauer, die das Spiel am Bildschirm verfolgen konnten.

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Sogar von Zuschauern, die Anhänger des Gästeteams sind, gab es Lob. Mindestens 80 Fans verfolgten das Spiel über die Plattform „twitch.tv“. „So viele hatten wir gar nicht erwartet“, sagt Koch. „Wieviele Leute insgesamt vor den 80 Bildschirmen saßen, wissen wir nicht.“

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„Cool“ findet Koch, dass schon während des Spiels viele Reaktionen der Zuschauer kamen. „Viele fanden es gut, dass man mit dem Team mitfühlen kann, obwohl man nicht in der Halle ist.“ Und es kann noch spaßiger werden, denn: Je mehr „Follower“ die Vikings auf der Plattform haben, desto mehr Funktionen werden freigeschaltet. „Das ist eine neue Welt, die man da beschreitet“, stellt Koch fest. Die Vikings wollen das Übertragen der Spiele fortsetzen, wenigstens solange die Corona-bedingte Zuschauersperre bestehen bleibt. „Wir werden aber schauen, was wir technisch verbessern können“, sagt Koch. Für die Premiere hatte er sein Handy als Kamera eingesetzt, was nicht optimal war. Das Gerät war dabei recht heißt geworden. „Und es hat an die vier Gigabyte Datenvolumen verbaucht“, stellte Koch fest.

Von Matthias Press