27. März 2022 / 16:46 Uhr

Vikings ärgern Oldenburg – aber nur im ersten Satz

Vikings ärgern Oldenburg – aber nur im ersten Satz

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
Christian Theuerkauf spielt den Ball am Block vorbei. Die Zahl der gelungenen Aktionen der Vikings reichte ihnen gegen Oldlenburg allerdings nicht zum Sieg.
Christian Theuerkauf spielt den Ball am Block vorbei. Die Zahl der gelungenen Aktionen der Vikings reichte ihnen gegen Oldlenburg allerdings nicht zum Sieg. © Ralf Büchler
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Wenigstens ein bisschen konnten die Regionalliga-Volleyballer der Vallstedt Vechelde Vikings den Gast aus Oldenburg ärgern. Sie gewannen den ersten Satz – verloren aber die nächsten drei. Im Gegensatz zu den Oldenburgern wollen die Vikings allerdings auch nicht aufsteigen.

TB Oldenburg erwies sich als zu stark für die Regionalliga-Volleyballer der Vallstedt Vechelde Vikings. Nach dem 2:3 im Hinspiel verloren sie auch das Rückspiel in eigener Halle gegen den Aufstiegsaspiranten.

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Vallstedt Vechelde Vikings – TB Oldenburg 1:3 (25:22, 21:25, 20:25, 19:25.). Es ging vielversprechend los für die Gastgeber: Die Annahme funktionierte gut, ebenso der Angriff, und die Fehlerquote war gering. So gelangen ihnen die entscheidenden Punkte zum Satzerfolg. „Ich hatte aber auch den Eindruck, dass uns die Oldenburger nicht ausreichend ernst genommen hatten“, sagte Vikings-Mittelblocker Hendrik Schultze.

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Die Gäste lernten schnell – aus Sicht der Vikings: leider. „Im zweiten Satz waren sie besser eingestellt“, resümierte Schultze. „Und wir machten mehr Fehler im Aufschlag, der Annahme und dem Angriff. Das zog sich durch die komplette Mannschaft.“ Zwar sei der Block der Oldenburger nicht so stark gewesen, aber in der Abwehr hätten sie auf sehr hohem Niveau gespielt. Folge: Die Vikings verloren den Durchgang.

Auch die nächsten beiden Sätze holten sich die Gäste. „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber wir haben es nicht geschafft, die Bälle tot zu kriegen. Wir haben da keine Lösungen gefunden, und keine Mittel gegen die gute Abwehr“, gestand Hendrik Schultze.

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Für die Vikings, die ohnehin nicht in die dritte Liga hoch wollen, geht es in der Aufstiegsrunde um die „Goldene Ananas“. Sie wollten aber noch „einen von oben ärgern“. „Das ist uns gegen Oldenburg wenigstens im ersten Satz gelungen“, stellte Schultze fest.

Von Matthias Press

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