02. Dezember 2019 / 18:27 Uhr

Vikings gewinnen das doppelte Derby

Vikings gewinnen das doppelte Derby

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
Das gucken die Braunschweiger überrascht dem Ball hinterher: Viking-Spieler Sebastian Kaletka (rechts, im Sprung) macht den Punkt.
Das gucken die Braunschweiger überrascht dem Ball hinterher: Viking-Spieler Sebastian Kaletka (rechts, im Sprung) macht den Punkt. © Foto: Ralf Büchler
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Die Volleyballer der Vallstedt Vechelde Vikings haben das Regionalliga-Derby gewonnen. Dem USC Braunschweig II knöpften sie die Punkte ab – und auch den vierten Tabellenplatz. Einige misslungene Aufschläge im ersten Satz verdarben ihnen nicht die Feierlaune.

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Ein Wiedersehen gab es mit einem ehemaligen Vallstedter, der überraschend beim Gegner auflief.

Vallstedt Vechelde Vikings – USC Braunschweig II 3:0 (25:19, 25:23, 25:22). Knapp zwölf Kilometer liegen zwischen den Heimspielhallen der beiden Mannschaften – und vor der Partie nur ein Tabellenplatz. „Es war also in doppelter Hinsicht ein Derby – geografisch und tabellarisch“, stellte Vikings-Diagonalangreifer Torben Paetzold fest. Vor der Partie begrüßten die Vikings ihren Ex-Teamkollegen Jonas Stroth, der zu dieser Saison zum USC gewechselt war. „Er wollte in einer unteren USC-Mannschaft spielen, aber tauchte im Spiel gegen uns plötzlich auf“, sagte Paetzold.

Einige Handicaps hatten die Vikings zu überwinden: Oliver Wendt fehlte verletzt und Hendrik Schultze hatte Schulterprobleme. Sein Einsatz war vorher ebenso fraglich wie der von Christian Theuerkauf und Bastian Ebenling. Doch die drei Letztgenannten konnten spielen – Schultze allerdings nicht auf seiner angestammten Position im Angriff, dafür aber als Libero. „Wir haben mit ihm als Annahme-Libero gespielt, und mit Fabian Regier als Abwehr-Libero. Das hat gut funktioniert“, sagte Paetzold.

Was nicht gut funktionierte, waren die Aufschläge im ersten Satz. Trainer Heiko Herzberg hatte „volles Risiko“ befohlen, um gleich Druck zu erzeugen. „Aber wir machten unglaublich viele Aufschlagfehler“, gestand Paetzold. „Die Quote war eine Katastrophe.“ Aber auch die Gäste glänzten nicht, und Annahme und Abwehr der Vikings klappten, sodass der Satzgewinn für die Gastgeber nicht gefährdet war.

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Im zweiten Satz gelangen die Aufschläge etwas besser, aber die Vikings mussten einem Rückstand hinterlaufen. „Den hatten wir Mitte des Satzes aufgeholt und den Durchgang dann unter Kontrolle“, sagte Paetzold.

Eine 2:0-Führung gibt normalerweise Sicherheit, aber die Vikings hatten gegen Schüttorf und Oldenburg nach diesem Vorsprung noch verloren. „Vom USC kam aber im Gegensatz zu diesen Gegnern kein krasses Aufbäumen, und wir haben nach gutem Start in den dritten Satz ein Polster rausgearbeitet und kamen nicht mehr in Gefahr“, sagte Paetzold.

Nächsten Sonntag müssen die Vikings beim Überfliegerteam TSV Giesen Grizzlys II antreten. Sportlich wird das sehr schwer, aber am Teamzusammenhalt werden die Vikings vorher arbeiten: „Freitag gehen wir auf den Weihnachtsmarkt“, kündigt Paetzold an.

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