14. Januar 2022 / 17:03 Uhr

Vikings wollen gegen Hannover in die Meister-Runde einziehen

Vikings wollen gegen Hannover in die Meister-Runde einziehen

Lukas Everling
Peiner Allgemeine Zeitung
Bastian Ebeling (links) und die Vallstedt Vechelde Vikings wollen den Einzug in die Regionalliga-Aufstiegsrunde klarmachen.
Bastian Ebeling (links) und die Vallstedt Vechelde Vikings wollen den Einzug in die Regionalliga-Aufstiegsrunde klarmachen. © Isabell Massel
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Das Hinspiel gegen die GfL Hannover war für die Vallstedt Vechelde Vikings „traumhaft“ verlaufen. Mit 3:0 hatten Kapitän Torben Paetzold und Co. das Auswärtsspiel in der Landeshauptstadt gewonnen und stehen nun beim Wiedersehen vor einem „sehr wichtigen Spiel“.

Zwei Spieltage vor dem Ende der Volleyball-Regionalliga B stehen die Vallstedt Vechelde Vikings mit 17 Punkten an der Tabellenspitze und haben eigentlich eine gute Ausgangsposition. Gleichzeitig könnten sie bei zwei Niederlagen und den richtigen Ergebnissen der Konkurrenz noch die Aufstiegsrunde verpassen – so eng geht es in der Staffel zu. Mit einem Sieg am heutigen Samstag (20 Uhr) gegen die GfL Hannover können die Vikings dieses Szenario sofort unterbinden. Viel Rechnerei könnte es vor dem letzten Spieltag trotzdem geben.

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Torben Paetzold spricht von einem sehr wichtigen Spiel. „Es wäre natürlich cool, mit so vielen Punkten wie möglich in die Aufstiegsrunde zu starten“, erklärt der Vikings-Kapitän. Dahin nehmen die Teams lediglich die Zähler aus den Duellen mit den anderen beiden Aufstiegsrunden-Teilnehmern aus der eigenen Gruppe mit. Gegen Hannover (2. Platz) holten sie bisher drei Punkte, gegen Northeim (3.) zwei Punkte aus zwei Spielen, gegen Braunschweig II (4.) gingen sie im Hinspiel leer aus und gegen die Salzgitteraner (5.) holten die Vikings die optimale Ausbeute von sechs Punkten.

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Doch bevor die Rechnerei losgeht, wollen die Vikings auch ihre zweite Partie gegen die Hannoveraner gewinnen. Bei ihrem Gastspiel in der Landeshauptstadt hatte das Team einen ungefährdeten 3:0-Erfolg eingefahren. „Das lief traumhaft für uns“, erinnert sich Kapitän Torben Paetzold. „Wir hatten uns eigentlich auf ein enges Spiel eingestellt, dann wurde es aber doch deutlich. Es ist allerdings gefährlich, davon auszugehen, dass wir das einfach so wiederholen.“

Den Hannoveranern habe damals mit Fridtjof Häckermann ein äußerst wichtiger Spieler und gleichzeitig der Kapitän gefehlt. „Die haben viele erfahrene Leute“, weiß Torben Paetzold. „Eigentlich sind die sehr abgebrüht, weshalb es ungewöhnlich ist, dass das Hinspiel so deutlich war. Die hatten wohl einfach einen gebrauchten Tag.

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Um den starken Aufschlägen der GfL entgegenzuwirken, haben die Hausherren in den vergangenen beiden Wochen viel an der Annahme gearbeitet – und zusätzlich an den eigenen Aufschlägen. „Das ist manchmal vielleicht etwas langweiliger, aber das sind eben die wichtigsten Elemente des Spiels“, sagt Paetzold, dessen Team in diesem Jahr noch nicht vollkommen wieder in Tritt gekommen sei.

Die Vikings müssen in den kommenden Wochen auf Co-Kapitän Oliver Wendt verzichten, der sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat. Angreifer Lennart Mann war unter der Woche krank und könnte ebenfalls ausfallen. Fehlen werden auch die Zuschauer, auf die die Vikings wegen der aktuellen Pandemie-Lage lieber verzichten. Dafür bieten sie wieder einen Livestream im Internet unter www.twitch.tv/vvvikingsvolleyball an.

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