26. Oktober 2019 / 12:39 Uhr

Ärger um Tor-Klau in 3. Liga: Spieler von Viktoria Köln findet es "unverständlich"

Ärger um Tor-Klau in 3. Liga: Spieler von Viktoria Köln findet es "unverständlich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter Patrick Hanslbauer (links) stand bei der Drittliga-Partie zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg im Fokus.
Schiedsrichter Patrick Hanslbauer (links) stand bei der Drittliga-Partie zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg im Fokus. © imago images/Beautiful Sports
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Bei der Partie zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg (1:1) in der 3. Liga kochten die Emotionen hoch. Grund: Ein nicht gegebener Treffer für die Kölner. Dabei belegten Fernsehbilder zweifelsfrei, dass der Treffer regulär war. Aber: Den Videobeweis gibt es in der 3. Liga nicht.

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Die Szene, die später für Gesprächsstoff sorgte, ereignete sich schon in der Anfangsphase des Drittliga-Spiels zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg. Der Magdeburger Thore Jacobsen hatte seinen Keeper Morten Behrens angeschossen, der Ball überschritt die Torlinie eindeutig (5.). Doch das Gespann um Schiedsrichter Patrick Hanslbauer (Altenberg) übersah, dass es sich um einen Treffer handelte. Kölns Andre Dej reagierte verärgert: "Für mich ist unverständlich, dass man das als Linienrichter nicht sehen kann." Kapitän Mike Wunderlich ergänzte: "Unfassbar, der Ball hatte ja schon fast das Netz berührt, ich stand drei Meter daneben."

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Trotz des Fauxpas der Unparteiischen gingen die Gastgeber durch ein Tor von Simon Handle kurz darauf mit 1:0 in Führung (9.). Sören Bertram egalisierte für den Zweitliga-Absteiger aus Magdeburg zum 1:1-Endstand (20.).

Keine Vorwürfe von Viktoria-Trainer Dotchev

Kölns Trainer Pavel Dotchev wollte zwar nicht über den Schiedsrichter mosern ("Keine Kritik an niemandem"). Dennoch war auch ihm nicht entgangen, dass seine Elf schon vor dem eigenen Führungstreffer ein eigentlich reguläres Tor erzielt hatte: "Der war nicht ein bisschen, sondern einen halben Meter drin", betonte der Coach, der seine Mannschaft in der Halbzeit über die Szene aufklärte. "Nicht, um die Jungs wütend zu machen, sondern um sie zu motivieren", versicherte Dotchev.

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Und auch die Gäste beklagten sich im zweiten Durchgang über eine vermeintliche Benachteiligung. Denn Viktorias Jan-Lukas Funke klärte einen Kopfball von Dominik Ernst (62.) wohl noch knapp vor der Linie - das allerdings ließ sich nicht zweifelsfrei auflösen.

Auch in der Bundesliga gab es Diskussionen

Auch im Freitagsspiel der Bundesliga zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem 1. FC Köln (3:1) hatte es Debatten um den Schiedsrichter gegeben, weil ein vermeintlicher Elfmeter für den FC nicht gegeben wurde. Selbst nach Ansicht der Videobilder blieb Referee Frank Willenborg bei dieser Einschätzung. In der 3. Liga wird der Videoassistent nicht eingesetzt.

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