22. Oktober 2022 / 18:58 Uhr

Vincenzo Grifo jubelt wie Luca Toni: Dieser Liga-Rekord steckt hinter der kuriosen Aktion

Vincenzo Grifo jubelt wie Luca Toni: Dieser Liga-Rekord steckt hinter der kuriosen Aktion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vincenzo Grifo (rechts) jubelte beim Sieg gegen Werder Bremen wie einst Bayern-Star Luca Toni (kleines Bild).
Vincenzo Grifo (rechts) jubelte beim Sieg gegen Werder Bremen wie einst Bayern-Star Luca Toni (kleines Bild). © IMAGO/Eibner/Ulmer (Montage)
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Ab jetzt ist er die italienische Nummer eins in Deutschland: Vincenzo Grifo ist dank seines Treffers im Heimspiel gegen Werder Bremen neuer italienischer Rekordtorschütze der Bundesliga. Die von ihm aufgestellte Bestmarke feierte der Freiburg-Star mit einem ganz besonderen Torjubel.

Die rechte Hand am Ohr, dazu die Bewegung mit dem Handgelenk, als würde er eine lose Schraube in den Kopf drehen wollen. Kommt euch dieser Torjubel bekannt vor? Klar. Italien-Legende Luca Toni (58 Pflichtspieltore für den FC Bayern von 2007 bis 2009) etablierte während seiner erfolgreichen Zeit in Deutschland diese eigenwillige Art, einen Treffer zu zelebrieren. Nun hat der heute 45-Jährige einen Nachfolger gefunden – und zwar in doppelter Hinsicht: Vincenzo Grifo nahm Toni am Samstagnachmittag beim 2:0-Heimsieg über Werder Bremen den Bundesliga-Rekord für die meisten Liga-Treffer eines Italieners ab und krönte diesen Erfolg mit dem originalen Luca-Toni-Torjubel.

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Per lässigem Chip-Elfmeter markierte Freiburg-Star Grifo, der seit 2012 in der Bundesliga spielt (zuvor Hoffenheim und Gladbach) seinen 39. Treffer im deutschen Oberhaus. Damit hat er nun ein Tor mehr auf dem Konto als der legendäre Ex-Bayern-Torjäger. "Ich habe es schon vor dem Spiel gewusst", erklärte der Angreifer des Überraschungs-Tabellendritten die Bedeutung des Rekords für ihn persönlich. "Ich fühle mich ein bisschen geehrt, dass ich seinen Posten übernommen habe. Ich bin mal gespannt, wer der nächste Italiener ist.."

Vincenzo Grifo widmet Luca Toni sein Rekord-Tor

Gleichzeitig entschuldigte sich Grifo aber auch bei seinem Vorbild für die Jubel-Kopie, "weil er ein herausragender Stürmer, Spieler und Mensch ist, Ich habe viel Kontakt mit ihm gehabt", sagte der Freiburger, der wie Toni Nationalspieler Italiens ist. Dass er seinem Idol nun nacheifern konnte, macht ihn besonders froh: "Das Tor widme ich auch ein bisschen ihm, weil ich ein großer Fan von ihm war", zollte der neue Rekordinhaber seinem Vorgänger Respekt.

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