13. April 2022 / 22:24 Uhr

Vitaly Janelt bestätigt Treffen mit Bundestrainer Hansi Flick: Brentford-Profi offenbar im WM-Fokus

Vitaly Janelt bestätigt Treffen mit Bundestrainer Hansi Flick: Brentford-Profi offenbar im WM-Fokus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Hansi Flick beobachtet die Entwicklung von Vitaly Janelt beim FC Brentford offenbar genau.
Bundestrainer Hansi Flick beobachtet die Entwicklung von Vitaly Janelt beim FC Brentford offenbar genau. © IMAGO/PA Images/ULMER Pressebildagentur (Montage)
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Vitaly Janelt gehört zu den großen Entdeckungen der laufenden Premier-League-Saison. Die Leistungen des Profis vom FC Brentford sind auch Bundestrainer Hansi Flick nicht verborgen geblieben, der sich sogar vor Ort einen Eindruck von dem Mittelfeldspieler verschaffte.

Vorgänger Joachim Löw war bekannt dafür, im Kader für die großen Turniere eine überraschende Nominierung aus dem Hut zu zaubern. Bei der ersten WM-Nominierung von Hansi Flick als Bundestrainer könnte Vitaly Janelt von Premier-League-Klub FC Brentford dieser Kandidat in der deutschen Nationalmannschaft werden.

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Wie der gebürtige Hamburger, der 2020 vom VfL Bochum auf die Insel gewechselt war, bestätigte, gab es bereits Kontakt zu Flick bei einer Begegnung in London: "Ich habe ihn zufällig getroffen, als wir im Februar bei Arsenal gespielt haben", sagte er dem Kicker. Dabei erfuhr er auch, dass er selbst der Grund für Flicks Reise war: "Weil Bernd Leno bei Arsenal auf der Bank saß, musste es ja eigentlich wegen mir sein. Das hat er mir auch bestätigt."

Der 23-Jährige hat sich beim FC Brentford auf der Premier-League-Bühne ins Rampenlicht gespielt, gehört bei dem Aufsteiger zu den Leistungsträgern und hält dort im defensiven Mittelfeld dem neuen Star-Spielmacher Christian Eriksen den Rücken frei. Zuletzt sorgte er mit einem Doppelpack gegen den FC Chelsea für Aufsehen und hat großen Anteil daran, dass der Underdog aus dem Westen Londons wohl den Klassenerhalt schaffen wird.

Der Weg bis zu einem möglichen WM-Ticket ist für Janelt jedoch noch sehr weit - nicht zuletzt, weil auf seiner Position in der Mittelfeldzentrale mit den sicheren WM-Fahrern Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Ilkay Gündogan und dem zuletzt auch in der defensiveren Rolle überzeugenden Jamal Musiala die Konkurrenz riesig ist. Seit dem Treffen in London gab es laut Janelt zudem bislang keinen weiteren Kontakt, "aber ich denke mal, dass er mich auf dem Schirm hat".

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