28. Oktober 2020 / 15:15 Uhr

Vizeweltmeister Lovren, Ex-HSV-Profi Santos, Torjäger Dzyuba: Auf diese Zenit-Spieler muss der BVB achten

Vizeweltmeister Lovren, Ex-HSV-Profi Santos, Torjäger Dzyuba: Auf diese Zenit-Spieler muss der BVB achten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dejan Lovren, Douglas Santos und Artem Dzyuba gehören zu den Leistungsträgern bei BVB-Gegner Zenit St. Petersburg.
Dejan Lovren, Douglas Santos und Artem Dzyuba gehören zu den Leistungsträgern bei BVB-Gegner Zenit St. Petersburg. © imago images/Picture Point LE/Montage
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Als Favorit geht der BVB gegen Zenit St. Petersburg allemal in die Champions-League-Partie am Mittwoch. Im Kader der Gäste aus der Millionen-Metropole befinden sich dennoch einige interessante Namen, auf die es zu achten gilt. Der SPORTBUZZER stellt die Leistungsträger des russischen Double-Siegers vor.

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Eine erste große Herausforderung ist dem BVB bereits vor der Partie bewusst. Die Borussia muss am Mittwochabend im zweiten Gruppenspiel der Champions League gegen Zenit St. Petersburg (21 Uhr, live im SPORTBUZZER-Ticker) ohne Zuschauer antreten. Der 80.000 Zuschauer fassende Signal-Iduna-Park bleibt leer – das erste Champions-League-Heimspiel des BVB in dieser Saison wird zum Geisterspiel. Dabei wächst bei der Mannschaft von Lucien Favre nach der Auftakt-Niederlage gegen Lazio Rom (1:3) die Sorge vor einem frühen Scheitern. Ein Sieg gegen St. Petersburg könnte die Nerven beruhigen.

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Ein internationales Schwergewicht ist der Doublesieger aus Russland, der sein erstes Gruppenspiel gegen den FC Brügge nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit mit 1:2 verlor, derzeit wahrlich nicht. Schließlich gewann das Team von Trainer Sergej Semak nur zwei der vergangenen zehn Champions-League-Partien und wartet seit zwölf Europapokal-Auswärtsspielen auf einen Sieg. Dennoch warnte Favre: "Diese Mannschaft hat gegen Brügge unnötig verloren und viele Torchancen verpasst." Und im Aufgebot der Mannschaft von Sergej Semak lauern einige bekannte Profis. Der SPORTBUZER zeigt, auf welche Spieler es für die Westfalen besonders zu achten gilt.

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Dejan Lovren

Der 31 Jahre alte Routinier kam erst im Sommer für rund 12 Millionen Euro Ablöse vom FC Liverpool nach Petersburg, wurde aber direkt zum unangefochtenen Abwehrchef im Team des russischen Double-Siegers. Der Innenverteidiger, der in Liverpool unter Jürgen Klopp nur noch eine untergeordnete Rolle spielte, stand in allen 14 Pflichtspielen der neuen Saison in der Startelf und wertet die Defensive der Semak-Elf neben seiner körperlichen Robustheit mit seiner Erfahrung auf. Auch deshalb kassierten die Petersburger in der laufenden Spielzeit erst neun Liga-Gegentreffer - zusammen mit Lokomotive und Dynamo Moskau die wenigsten aller russischen Erstligisten. Und Königsklasse kann der Kroate: Den Champions-League-Titel von 2019 hat der Vizeweltmeister von 2018 bereits in seiner Vita stehen.

Douglas Santos

Ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga beackert die linke Abwehrseite des BVB-Gegners. Douglas Santos stand von 2016 bis 2019 drei Jahre lang beim Hamburger SV unter Vertrag. Für satte 12,5 Millionen Euro ging es im Juli 2019 in die russische Millionenstadt, gewann dort prompt Meisterschaft und Pokal. Der Brasilianer besticht nicht nur durch seine defensiven Qualitäten, sondern kurbelt mit seinen Ausflügen in die Offensive zugleich das Petersburger Angriffsspiel an. In den ersten zwölf Liga-Partien der neuen Spielzeit sprangen dabei bereits fünf Scorerpunkte (zwei Treffer, drei Assists) heraus. Bei der Auftaktpleite in der Champions League gegen den FC Brügge fehlte Santos noch mit einer Gelb-Rot-Sperre aus der Vorsaison. Gegen den BVB darf er nun wieder ran.

Artem Dzyuba

Der russische Torjäger befindet sich bereits in seiner zweiten Amtszeit bei Zenit, schnürte erstmals von 2015 bis Januar 2018 die Schuhe für die Nordwestrussen. Nach einem halbjährigen Abstecher zu Arsenal Tula ist Dzyuba nach St. Petersburg zurückgekehrt - und dort inzwischen zum Mannschaftskapitän avanciert. Seine Titelsammlung in Russland: Zwei Meisterschaften und drei Pokalsiege. Ähnlich wie bei Lovren in der Defensive kommt die Erfahrung des 32-Jährigen dem Angriffsspiel Zenits entgegen. Gemeinsam mit dem derzeit angeschlagenen Sardar Azmoun ist der Stürmer mit sechs Liga-Toren der gefährlichste Mann in der Offensive des russischen Meisters. Obacht, BVB!