14. Juni 2021 / 06:34 Uhr

Ex-Bundestrainer Vogts vor Frankreich-Duell: Darum würde ich Werner stürmen lassen

Ex-Bundestrainer Vogts vor Frankreich-Duell: Darum würde ich Werner stürmen lassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts (links) würde gegen Frankreich auf Timo Werner setzen.
Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts (links) würde gegen Frankreich auf Timo Werner setzen. © IMAGO/Laci Perenyi/Getty (Montage)
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Im ersten EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich würde der frühere Bundestrainer Berti Vogts unter anderem auf Timo Werner setzen. Gegenüber der "Rheinischen Post" erklärt der 74-Jährige, warum der Chelsea-Profi die beste Wahl im Angriff ist.

Ex-Bundestrainer Berti Vogts hat sich für Timo Werner als Sturmspitze im ersten EM-Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich am Dienstag in München ausgesprochen. "Vorne würde ich gern Timo Werner sehen. Er kommt mit seiner Schnelligkeit in die wichtigen Räume vor dem Tor, genau da, im Zentrum, sind die Franzosen anfällig. Da kann er mit seiner Stärke im Eins gegen Eins viel bewirken", schrieb Vogts in seiner EM-Kolumne für die Rheinische Post.

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Der 74-Jährige weiß jedoch um die Vorbehalte gegen den Stürmer vom Champions-League-Sieger FC Chelsea. "Viele werfen ihm vor, dass er zu wenig trifft, und daran muss er ganz sicher auch arbeiten", räumte Vogts ein. Sein Tipp für Werner: "Als Stürmer darfst du nicht zuerst daran denken, den Nebenmann einzusetzen, der Torerfolg muss das erste Ziel sein, immer. Denn ein Stürmer wird nun mal an Toren gemessen. Es ist ehrenhaft, wenn man nochmal querlegt im Strafraum, es ist aber heldenhaft, wenn man das entscheidende Tor macht. Also, Timo Werner: Sei egoistischer!"

Werner selbst rechnet beim EM-Start der DFB-Auswahl nur mit der Jokerrolle. "Wir haben auf den Offensivpositionen ein brutales Überangebot an Spielern, die super spielen. Im Endeffekt bin ich momentan eher hintendran hinter der Startelf", sagte der 25-Jährige am vergangenen Samstag. Bislang absolvierte der Angreifer 39 Länderspiele, in denen ihm 16 Tore gelangen.