05. Mai 2019 / 21:22 Uhr

Vöhrum: Rückschlag im Abstiegskampf

Vöhrum: Rückschlag im Abstiegskampf

Lars Lorenz
Peiner Allgemeine Zeitung
Paul Soch (rechts, im Sprung) hatte Pech bei einer Elfmeter-Entscheidung.
Paul Soch (rechts, im Sprung) hatte Pech bei einer Elfmeter-Entscheidung. © Ralf Büchler (Archiv)
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Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg: Arminia Vöhrum kassierte am Freitag beim direkten Konkurrenten SV Kralenriede eine 0:3-Niederlage. „Verdient“, wie TSV-Trainer Nils Könnecker gestand.

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SV Kralenriede – TSV Arminia Vöhrum 3:0 (2:0). Der Start in das so wichtige Abstiegsduell gelang den Arminen. „Wir sind gut in die Partie gekommen und erspielten uns ein leichtes Übergewicht“, erklärte Könnecker. Zwingende Torchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. „ Das haben wir versäumt.“ Und dann kam es knüppeldick. Nach einem Freistoß konterte Kralenriede, Arminias Abwehrspieler Paul Soch traf seinen Gegenspieler im Strafraum unglücklich, und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. „Es war eine 50:50-Entscheidung“, ärgerte sich Könnecker. Dennis Opel verwandelte den Elfmeter zum 1:0.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Sylwester Schendzielorz sehenswert per Freistoß sogar auf 2:0. Ein Doppelschlag, der das Konzept der Gäste über den Haufen warf. „Wir wollten mit einem stabilen defensiven Mittelfeld für Sicherheit sorgen. Leider kassierten wir trotzdem zwei Treffer.“

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Folglich brachte Könnecker mit Tim Hein eine zweite Sturmspitze. Doch auch das verbesserte die Durchschlagskraft auf dem engen Platz nicht. „Nach Wiederanpfiff agierten wir mit mehr Risiko und übten mehr Druck aus, doch vor dem Tor entwickelten wir zu wenig klare Aktionen.“ Zudem vergaben Tim Hein (75.), Martin Ritter (78.) und Marco Kaiser (85.) Chancen. „Wir haben es gegen die schlechteste Defensive der Liga nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Die Niederlage geht in Ordnung“, resümierte Könnecker, dessen Team in der Nachspielzeit noch den dritten Gegentreffer durch Hanad Ibrahim kassierte. Die Niederlage verschärft die Situation der Blau-Weißen. „Wir sind immer noch im Rennen. Aber es wird nicht einfacher, wir benötigen in den verbleibenden fünf Spielen noch drei Siege“, prognostiziert Könnecker. Morgen treffen die Vöhrumer im Nachholspiel auf den SV Teutonia Groß Lafferde.

Arminia Vöhrum: Hagedorn – Walther, Marchefka, Tomalik, Soch – Siebert, Warmbold (77. Jastrzebski), Kaiser, Saliba (64. Sincar), Ari (62. Hein) – Ritter.

Tore: 1:0 Opel (30., per Strafstoß), 2:0 Schendzielorz (32.), 3:0 Ibrahim (90. + 2.).

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