22. September 2022 / 12:40 Uhr

"Voller Hoffnung und Zuversicht": Hertha-Boss Bobic reagiert auf Hodentumor-Diagnose bei Boëtius

"Voller Hoffnung und Zuversicht": Hertha-Boss Bobic reagiert auf Hodentumor-Diagnose bei Boëtius

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha-Boss Fredi Bobic (Kreis) zeigt sich nach der Hodentumor-Diagnose von Jean-Pau Boëtius (r.) zuversichtlich.
Hertha-Boss Fredi Bobic (Kreis) zeigt sich nach der Hodentumor-Diagnose von Jean-Pau Boëtius (r.) zuversichtlich. © IMAGO/Metodi Popow, Sportfoto Rudel (Montage)
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Beim niederländischen Hertha-Neuzugang Jean-Paul Boëtius wurde bei einer urologischen Untersuchung am Mittwoch ein Tumor im Hoden diagnostiziert. Der 28-Jährige wird am Freitag operiert. Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic sprach dem Mittelfeldspieler Mut zu. Auch andere Vereine teilten ihr Mitgefühl.

Im Anschluss an eine urologische Untersuchung am Mittwoch wurde Jean-Paul Boëtius ein Tumor am Hoden diagnostiziert. Der 28-Jährige wird sich am Freitag einer Operation unterziehen und fällt "vorerst" aus, erklärte der Klub. Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic sprach dem niederländischen Sommer-Neuzugang von Hertha BSC Mut zu: "So bitter diese Nachricht im ersten Moment auch ist, wir sind voller Hoffnung und Zuversicht, dass Jean-Paul wieder gesund wird und schnellstmöglich in unseren Kreis zurückkehrt", wird der 50-Jährige in der Klub-Mitteilung zitiert, "bis zu seiner Rückkehr bekommt er von uns jede erdenkliche Unterstützung."

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Der Verein schob "optimale" Genesungswünsche hinterher. Auch andere Klubs, wie etwa Boëtius' Ex-Verein Mainz 05, von dem er im Sommer ablösefrei nach Berlin kam, meldeten sich über Twitter. "Wir stehen hinter dir, Djanga. Wir wünschen dir eine schnelle und vollständige Genesung", antworteten die Mainzer auf die Hertha-Meldung. Zuspruch bekam der Niederländer unter anderem von den Bundesliga-Klubs Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und Union Berlin. "Viel Kraft für die nächsten Untersuchungen, Djanga! Komm schnell wieder", twitterte etwa Union.

Boëtius ist in der Bundesliga in der jüngsten Vergangenheit der vierte bekannte Fall mit einer Hodentumor-Diagnose. In der vergangenen Saison wurde bei Timo Baumgartl von Union Berlin ein Tumor festgestellt worden. Nach einer Chemotherapie, der anschließenden Reha und dem Aufbautraining hat der 26 Jahre alte Verteidiger am vergangenen Wochenende in der Bundesliga sein Comeback gefeiert.

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Bereits in der Sommerpause war mit Marco Richter ein Hertha-Profi mit einem Hodentumor ausgefallen. Der Außenspieler steht seit einigen Partien wieder auf dem Platz und konnte seit seinem Comeback mit zwei Toren glänzen. Bei Dortmunds Sebastien Haller wurde kurz nach der Verpflichtung im Sommer ein Tumor festgestellt. Der 28 Jahre alte Stürmer der Elfenbeinküste musste sich ebenfalls einer Chemotherapie unterziehen.