14. Mai 2021 / 18:01 Uhr

Zurück beim SC Potsdam: Spanierin Ana Escamilla erneut verpflichtet

Zurück beim SC Potsdam: Spanierin Ana Escamilla erneut verpflichtet

Tobias Gutsche
Märkische Allgemeine Zeitung
Ana Escamilla. Trikotnummer: 7. Position: Außen/Annahme. Beim SC Potsdam seit: 2019. Geburtsdatum: 10. Juli 1998 in Almeria/Spanien. Größe: 1,84 Meter. Nationalität: Spanien.
Außenangreiferin Ana Escamilla möchte mit dem SC Potsdam wieder hoch hinaus. © Kathleen Friedrich
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Bereits 2019/20 spielte sie für den Brandenburger Volleyball-Bundesligisten - und wird dies nach einem Jahr in Italien künftig auch wieder tun. Außerdem stehen auch die neuen Vereine von zwei Potsdamer Ex-Kapitäninnen fest.

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Der zweite Neuzugang für die nächste Saison ist eine alte Bekannte: Wie der Frauen-Volleyball-Bundesligist SC Potsdam am Freitag mitteilte, holt er die Außenangreiferin Ana Escamilla zurück. Die spanische Nationalspielerin hatte bereits 2019/20 für den SCP aufgeschlagen und war dann nach Italien gewechselt. Mit dem dortigen Spitzenclub aus Busto Arsizio stand Escamilla unter anderem im Halbfinale der Champions League. „Persönlich und sportlich fühlte ich mich sehr gut in Potsdam und aus diesen Gründen komme ich wieder zurück. Sich wie zu Hause fühlen, ist immer gut“, sagt die 22-Jährige.

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"Wichtigste Spielerin der Liga werden"

In ihrer bisherigen Potsdamer Zeit gehörte Escamilla zu den Leistungsträgerinnen, wenngleich es für sie auf ihrer ersten Auslandsstation nicht immer leicht gewesen sei, wie SCP-Cheftrainer Guillermo Naranjo Hernandez urteilt. „Aber nach ihrem nun zweiten Auslandsjahr, kommt Ana mit der Intention zu uns zurück, nicht nur die wichtigste Spielerin im Team zu sein, sondern auch die wichtigste Spielerin in der Liga zu werden“, sagt der Coach.

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Die Saison 2019/20 war durch den coronabedingten Saisonabbruch für den damaligen Tabellendritten aus Brandenburg vorzeitig beendet. Es sei ein „ungutes Gefühl“ gewesen, sagt Escamilla, die jetzt gerne den Erfolgsweg fortsetzen möchte. „Ich hoffe, dass wir die bevorstehende Spielzeit alle gemeinsam zusammen genießen können und, wer weiß, vielleicht ganz oben in der Tabelle stehen.“ Vor der Spaniern hatte der SCP das Mittelblocktalent Anastasia Cekulaev (VC Olympia Berlin) als ersten Neuzugang verkündet. Dem Team erhalten bleiben Laura Emonts, Vanessa Agbortabi (beide Außenangriff), Aleksandra Jegdic (Libera) und Natalie Wilczek (Mittelblock).



Indes ist auch klar, wohin Potsdams bisherige Kapitänin Antonia Stautz wechselt. Wie Escamilla kehrt sie zurück: in ihrem Fall zum Bundesligisten Schwarz-Weiß Erfurt, von dem die Außenangreiferin 2017 zum SCP gekommen war. Auch Stautz’ Vorgängerin als Potsdamer Teamführerin hat derweil einen neuen Verein: Nach einem Jahr als Zwischenstation bei Nawaro Straubing wagt Anne Hölzig wieder den Schritt zu einem Top-Club. Die Außenangreiferin hat sich dem deutschen Rekordmeister und amtierenden Pokalsieger Schweriner SC angeschlossen. Hölzig hatte von 2015 bis 2020 beim SCP gespielt.

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