18. November 2020 / 22:04 Uhr

Volleyball-Damen des Dresdner SC ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Volleyball-Damen des Dresdner SC ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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DSC-Volleyballerinnen Camilla Weitzel (r.) und Sarah Straube bejubeln den Sieg. © Steffen Manig
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Am Buß- und Bettag ist die "Mission Mannheim" erfolgreich gestartet. Die Dresdner Volleyballerinnen haben ihr Viertelfinal-Spiel gegen den VfB Suhl mit 3:1 gewonnen.

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Dresden. Die erste Hürde im DVV-Pokal haben die DSC-Volleyballerinnen erfolgreich genommen. Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann beim Turnier in Schwerin das Viertelfinale gegen den VfB Suhl mit 3:1 (23:25, 25:19, 25:10, 25:16). Damit steht der Pokalverteidiger im Halbfinale und trifft an diesem Donnerstag (16.30 Uhr) auf Gastgeber Schweriner SC, der zuvor die Ladies in Black Aachen glatt mit 3:0 aus der Halle schmetterte.

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Nach etwas zähem Beginn war Alexander Waibl am Ende happy über den Halbfinaleinzug: „Es war das erwartet schwere Spiel. Natürlich sind wir jetzt glücklich, eine Runde weiter zu sein. Wir hatten nach gutem Start etwas Mühe im Block. Zudem war Zuspielerin Jenna Gray durch eine Zehenverletzung, die sie sich im Training zugezogen hatte, gehandicapt. Deshalb habe ich sie dann auch herausgenommen. Sarah Straube hat ihre Sache danach sehr gut gemacht und ist verdient als MVP geehrt worden“, zollte der Coach der 18-jährigen Regisseurin Lob. Das druckvolle Aufschlagsspiel und ab Satz Nummer zwei die Steigerung in der Blockabwehr seien am Ende ausschlaggebend für den Sieg gewesen, wie Waibl einschätzte. Mit Blick auf das Halbfinale meinte der 52-Jährige: „Schwerin ist bärenstark und geht natürlich in eigener Halle als haushoher Favorit in die Partie.“

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Die Dresdnerinnen waren nach der zweiwöchigen Spielpause gut in die Partie gestartet, doch nach einer 16:12-Führung riss der Spielfaden. Waibl reagierte mit zwei Auszeiten und dem erwähnten Wechsel auf der Zuspielposition. Dennoch ging der erste Satz an die Thüringerinnen. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs stotterte der DSC-Motor noch, erst mit einer Aufschlagserie von Jennifer Janiska befreiten sich die Elbestädterinnen und verschafften sich einen beruhigenden 21:17-Vorsprung, den sie nicht mehr hergaben.

Der Satzausgleich löste endgültig die Bremsen. Im dritten Abschnitt spielte der DSC den Gegner förmlich an die Wand, zog mit druckvollen Aufgaben und einer sicheren Blockabwehr auf und davon. Im vierten Satz ließ der Titelverteidiger nichts mehr anbrennen. Nach 94 Minuten verwandelte Madeleine Gates mit einem Block den ersten Matchball zum Sieg. Erfolgreichste Scorerin auf Seiten des DSC war Maja Storck mit 19 Punkten, Camilla Weitzel brachte es auf 14 und Lena Stigrot auf 13 Zähler.