08. Mai 2020 / 08:11 Uhr

Volleyball-Damen vom Dresdner SC im Pokal-Viertelfinale gesetzt

Volleyball-Damen vom Dresdner SC im Pokal-Viertelfinale gesetzt

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
26.02.2020,
Trainer Alexander Waibl (Dresden) nachdenklich,
Volleyball, 1. Bundesliga, Dresdner SC - USC Münster 0:3,
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DSC-Cheftrainer Alexander Waibl hat mit dem neuen Modus kein Problem. © Matthias Rietschel
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Für die kommende Volleyball-Saison hat der Deutsche Volleyball-Verband gemeinsam mit der Volleyball-Bundesliga eine Änderung im Pokalmodus beschlossen. Es wird in einem Pokal-Baum gespielt. Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC wollen an den letzten Erfolg im Cup anknüpfen.

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Dresden. Bei den Dresdner Volleyball-Fans sind die Bilder vom 16. Februar in der SAP-Arena von Mannheim noch immer lebendig. Mit dem grandiosen 3:2-Sieg gegen Stuttgart konnten sich die DSC-Damen den sechsten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte erkämpfen. Jetzt steht fest, dass das nächste Finale am 28. Februar 2021 wieder in Mannheim steigen soll. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) gemeinsam mit der Volleyball-Bundesliga (VBL) einen veränderten Modus für die kommende Saison beschlossen. Danach können nur Erstligisten teilnehmen. Mit dieser Vorgehensweise erhoffen sich DVV und VBL Planungssicherheit für die Vereine und auch für den Ablauf des regulären Spielbetriebs ab September bzw. Oktober.

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DURCHKLICKEN: Die Bilder vom Dresdner Pokalsieg 2020

Die beiden Mannschaft vom Dresdner SC und MTV Stuttgart stehen während des Spiels auf dem Spielfeld der SAP-Arena in Mannheim. Zur Galerie
Die beiden Mannschaft vom Dresdner SC und MTV Stuttgart stehen während des Spiels auf dem Spielfeld der SAP-Arena in Mannheim. ©

„Die Landes- und Regionalpokale sowie die Pokal-Qualifikation sind die ersten Termine im Spielplan. Das birgt die Gefahr, dass es hier noch zu behördlichen Einschränkungen bei der Spieldurchführung kommt, dass unterschiedliche Regelungen in einzelnen Bundesländern gelten und Terminverschiebungen den regulären Start des Ligabetriebs und der Pokalhauptrunde gefährden“, begründete DVV-Präsident Réne Hecht die Entscheidung. Die Aktion soll zudem für die Mannschaften der 2. Bundesliga Luft schaffen, um die durch die Aufstockung der Staffeln auf bis zu 14 Mannschaften zusätzlichen Spieltage zu kompensieren. Gleiches gilt für die Spielpläne der Dritten Liga und der Regionalliga sowie der Landesverbände.

Waibl: "Lassen uns überraschen"

Für die Pokalrunden wurde zudem ein geänderter Modus beschlossen. So wird nicht nach jeder Runde neu ausgelost, sondern in einem Pokal-Baum gespielt. Pokalverteidiger DSC sowie Schwerin, Stuttgart und Potsdam sind zudem für das Viertelfinale gesetzt. Die verbleibenden Mannschaften ermitteln die vier weiteren Viertelfinalisten. In einer einmaligen Auslosung vor Saisonbeginn werden die Erstrundenspiele sowie das Heimrecht für alle weiteren Runden ermittelt. „Auf diese Weise erhalten die Vereine eine größere Planungssicherheit hinsichtlich der Hallenverfügbarkeit und möglicher TV-Übertragungen. Auch der Ausfall einzelner Spiele – zum Beispiel aufgrund einer corona-bedingten Quarantäne – kann so besser kompensiert werden“, erklärt VBL-Präsident Michael Evers.

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DSC-Trainer Alexander Waibl kann mit dem beschlossenen Modus gut leben: „Für mich ist das völlig in Ordnung. Es ist gut planbar. Wir wissen, dass wir das Viertelfinale auswärts bestreiten, ob das Halbfinale dann ein Heimspiel ist oder nicht, da lassen wir uns überraschen.“ Es sei ja ohnehin ein ungerades Jahr, wie er scherzhaft anfügt. Bisher hat der DSC alle drei Pokalerfolge in Mannheim in geraden Jahren geschafft.