18. Dezember 2019 / 20:14 Uhr

Volleyball: Potsdams Abenteuer Europa ist beendet

Volleyball: Potsdams Abenteuer Europa ist beendet

Ronny Müller
Märkische Allgemeine Zeitung
Volleyball CEV-Cup Dinamo Kazan Kasan  SC Potsdam
Die Potsdamer Volleyballerinnen verkauften sich beim 1:3 in Kazan gut. © Verein
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Volleyball-Bundesligist verliert im CEV-Cup auch das Rückspiel bei Dinamo Kasan. Samstag letztes Spiel des Jahres gegen Münster.

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Das Abenteuer Europapokal ist für die Volleyballerinnen des SC Potsdam beendet. Der Bundesligist verlor Mittwochabend im CEV-Cup beim russischen Top-Club Dinamo Kasan mit 1:3 (20:25, 25:15, 12:25, 23:25). Nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel sind die Potsdamerinnen bei ihrer internationalen Premiere erwartungsgemäß ausgeschieden.

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Zum Durchklicken: Das ist der Volleyball-Kader des SC Potsdam 2019/20.

Das Volleyball-Team des SC Potsdam ist mit zwei Siegen in die Saison 2019/20 gestartet. Zur Galerie
Das Volleyball-Team des SC Potsdam ist mit zwei Siegen in die Saison 2019/20 gestartet. © Kathleen Friedrich

Dennoch geht der SC Potsdam gestärkt aus den Duellen mit den starken Russinnen hervor. „Die Erfahrung, gegen so ein Team zu spielen, hilft uns auch in der Bundesliga“, sagte Potsdams Sportdirektor Toni Rieger. Die Mannschaft habe in der 5000-Zuschauer-Arena vor rund 1000 Augenzeugen super gekämpft und am Ende etwas Pech gehabt.

Starker zweiter Satz

Im ersten Satz spielten die Potsdamerinnen gut mit. Im zweiten Durchgang schaltete die Mannschaft von Trainer Guillermo Naranjo Hernandez einen Gang hoch und glich mit dem 25:15 aus. Im dritten Satz spielte der CEV-Cupsieger von 2017 und Champions-League-Gewinner und Clubweltmeister von 2014 seine Größenvorteile aus.

Doch auch vom deutlichen 12:25 ließ sich Potsdam nicht entmutigen und schlug im vierten Satz zurück: Bei der 23:20-Führung war ein Tiebreak in Reichweite. Doch statt eines Punktes für Potsdams Diagonalangreiferin Brittany Abercrombie gab es den Punkt für die Gastgeber. Der Ball soll zunächst an die Netzantenne und dann den Block berührt haben. Potsdam wollte mit dem Videobeweis das Gegenteil beweisen, jedoch löste das Challengesystem offenbar zu spät aus.

Kurze Vorbereitung auf Münster

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Nun bekam Kazan Oberwassser und holte sich den vierten Satz. „Wenn wir uns vorher ein bisschen cleverer anstellen, dann sind wir gar nicht auf die Challenge angewiesen“, sagte Rieger. „Es war mehr drin.“ Viel Zeit zum Hadern haben die Potsdamerinnen jedoch nicht. Donnerstagnachmittag landet die Mannschaft in Schönefeld. Am Samstag (19 Uhr, MBS-Arena) steigt das letzte Spiel des Jahres gegen Münster.