26. Februar 2021 / 14:19 Uhr

Volleyball: SV Warnemünde plant nächsten Coup

Volleyball: SV Warnemünde plant nächsten Coup

Ben Brümmer
Ostsee-Zeitung
SVW-Dauerbrenner Tommy Mehlberg blickt nach vorne.
SVW-Dauerbrenner Tommy Mehlberg blickt nach vorne. © Horst Schreiber
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Die Zweitliga-Volleyballer des SV Warnemünde wollen auch am Wochenende wieder siegen. Mit zuletzt drei gewonnenen Spielen im Rücken, folgt nun die nächste Herausforderung. Am Sonnabend gastiert Spitzenreiter SV Lindow-Gransee an der Ostsee.

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​Der Favoritenschreck SV Warnemünde setzt zum nächsten Coup an. Nach drei Siegen in Folge gegen die Teams an der Tabellenspitze will die Mannschaft der Stunde in der 2. Volleyball-Bundesliga den Tabellenführer SV Lindow-Gransee noch einmal ärgern. Schon vor zwei Wochen ist ihnen das Kunststück bei den Brandenburgern gelungen (3:2). Am Sonnabend (16 Uhr) treffen beide Teams zum Rückspiel in der Rostocker Ospa-Arena aufeinander.

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Das der SVW (15 Spiele/7. Platz/27 Punkte) gegen die Spitzenteams nicht nur punkten, sondern auch gewinnen kann, haben die Ostseestädter zuletzt nicht nur einmal bewiesen. Gegen den Tabellenzweiten Moerser SC (17/2./38) siegten sie zweimal hintereinander. „Unsere Jungs haben hart gearbeitet. Ich wusste, dass wir inzwischen physisch sehr stark sind. Wir springen höher, schlagen härter und werden immer sicherer“, lobt Coach Jozef Janosik seine Schützlinge.

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Mit von der Partie wird auch dieses Mal wieder SVW-Dauerbrenner Tommy Mehlberg sein. Der 21-Jährige Außenangreifer wechselte 2017 aus dem Schweriner Sportinternat in die Hansestadt. Auf sein Talent sind bereits zahlreiche andere Vereine aufmerksam geworden. Erst vor kurzem gab der 1,90 m große Hühne in einer Radio-Show jedoch bekannt, dass er sich in Rostock wohl fühle: „Klar träumt man auch von anderen Teams, aber ich bin beim SVW glücklich. Ich studiere hier und habe meine Freunde um mich herum.“

Während sich vieles rund um den Volleyball technisiert, schätzt Mehlberg bei den Warnemündern die Bodenständigkeit: „Wir haben noch einen Old-School-Trainer. Der holt die Taktik-Tafel raus und verschiebt Magnete.“

Nachdem die gesamte Mannschaft aufgrund zahlreicher Corona-Fälle im November des vergangenen Jahres in Quarantäne geschickt wurde, fehlte den Akteuren anschließend die nötige Kraft. „Die ersten Wochen nach der Pause waren schwer für uns. Man unterschätzt das“, räumt Mehlberg ein. Aktuell geht es aber wieder bergauf: „Das Ziel ist es in der Tabelle soweit nach oben zu kommen, wie es nur geht“, sagt Mehlberg.