25. Februar 2020 / 12:25 Uhr

Volleyballer des GSVE Delitzsch II haben Dresden Fürchten gelehrt

Volleyballer des GSVE Delitzsch II haben Dresden Fürchten gelehrt

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Anton Röthel (m) im Spiel der Volleyball Regionalliga GSVE II - NV Markkleeberg
Die Volleyballer des GSVE Delitzsch freuen sich über ihren Triumph gegen den Dresdner SSV. © Alexander Prautzsch
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Die Volleyballer des GSVE Delitzsch II haben am Sonnabend zu ihrer eigenen Überraschung gegen den Spitzenreiter Dresdner SSV mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:15) gewonnen.

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Dresden/Delitzsch. Das war ein Erdrutsch, ein Tornado, eine Naturgewalt: 25:23, 25:18, 25:15. Nach 66 Minuten. Der GSVE Delitzsch hat am Sonnabend in der Volleyball-Regionalliga Spitzenreiter Dresdner SSV das Fürchten gelehrt und dabei nach zuletzt recht dürftigen Wochen sogar ein wenig sich selbst überrascht. „Dass wir dort in der Höhe gewinnen, damit hat keiner gerechnet“, bekannte Kapitän Lukas Bayer.

Zugegeben: Der Zuspieler war schon vorher guter Dinge und sah seinen Optimismus nun auf dem Parkett bestätigt. „Es gibt einfach so Mannschaften, gegen die läuft es irgendwie. Das ist schwer zu erklären. Vielleicht passen wir uns unbewusst wirklich manchmal dem Niveau des Gegners an.“ Das wirkte sich in diesem Fall gegen den spielerisch gewandten Primus positiv aus. In einem sehr ausgeglichenen ersten Satz brachte ein taktischer Winkelzug von Sebastian Reichstein die Entscheidung. Der Coach wechselte in der Schlussphase Libero Tim Planer ein, der mit zwei formidablen Aufschlägen das Ding eintütete.

GSVE II mit Sieg vor Abstieg sicher

Anschließend warf den DSSV die Verletzung eines Außenangreifers sichtlich aus der Bahn. Nach dessen Ausscheiden verloren die Hausherren Mitte des zweiten Durchgangs völlig den Faden. „Da war ein Bruch im Spiel und wir haben das genutzt. Zumal Dresden die Alternativen fehlten“, erzählte Bayer. Wobei auch die Delitzscher urlaubsbedingt auf den ein oder anderen verzichten mussten und auch einige angeschlagene Spieler in ihren Reihen hatten. Aber gegen den Dresdner SSV scheint dasalles irgendwie ziemlich egal zu sein.

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Ganz und gar nicht egal, sondern ziemlich dufte: Der GSVE ist nun aller Abstiegssorgen ledig und darf sich höheren Regionen des Tableaus widmen. Am 7. März geht es gegen Tabellennachbar VSV Oelsnitz weiter. Mit einem Dreier könnten die Reserve-Recken Platz vier praktisch sicher machen. Wer hätte das nach der zwischenzeitlichen Schwächephase gedacht?! „Es war eine ziemliche Achterbahn, aber wir sind immer noch eine sehr junge Mannschaft, da sind solche Schwankungen vielleicht auch normal“, sagt Lukas Bayer, mit 27 Jahren fast schon so etwas wie ein Altmeister.