17. März 2021 / 10:44 Uhr

Volleyballer Lederer und Fußballer Dennhardt für Ehrung im Landkreis Leipzig nominiert 

Volleyballer Lederer und Fußballer Dennhardt für Ehrung im Landkreis Leipzig nominiert 

Marc Bohländer
Leipziger Volkszeitung
Gehören zu den Nominierten: Siegmar Dennhardt (l.) und Ronny Lederer.
Gehören zu den Nominierten: Siegmar Dennhardt (l.) und Ronny Lederer. © Privat
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Trotz Corona-Pandemie möchte der Kreissportbund des Landkreises Leipzig auch in diesem Jahr verdiente Sportler ehren. Wir stellen zwei weitere Kandidaten für die Wahl zum „Trainer oder Nachwuchstrainer des Jahres“ vor. So können die Interessenten auch für Ronny Lederer und Siegmar Dennhardt ihre Stimme (bis zum 10. April 2021) abgeben.

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Naunhof. Auch in diesem Jahr werden im Landkreis Leipzig die „Sportler des Jahres“ ermittelt. Allerdings gibt es wegen der ausgefallenen Wettkämpfe eine Änderung. Bei der Gemeinschaftsaktion von Kreissportbund und Leipziger Volkszeitung bewerben sich diesmal zehn Nachwuchstrainer und zehn Trainer aus dem Erwachsenensport. Wir stellen jeweils mittwochs und sonnabends zwei Kandidaten vor. Abgestimmt werden kann postalisch über den in der Vorwoche abgedruckten Stimmzettel oder online.

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Ronny Lederer von den Sachsen Volleys Grimma

Wie das Leben so spielt: Es war seine Hortnerin, die Ronny Lederer zum Volleyball-Sport brachte. Heute ist der 37-Jährige Chefcoach der Vorwärts Sachsen Volleys Grimma, des Zweitliga-Teams aus Grimma. In dieser Funktion schrammte er in der vergangenen wegen Corona vorzeitig beendeten Saison mit seinem Team hauchdünn an der Meisterschaft in der Südstaffel vorbei. Bis 2013 fungierte Lederer in Grimma als Nachwuchscoach und Co-Trainer des Zweitliga-Teams, mit dem er in seinem vorerst letzten Jahr an der Mulde an der Seite des damaligen Chefcoaches Jorge Munari die Meisterschaft feiern konnte.

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Anschließend heuerte er als Cheftrainer bei den Dinter-Volleys des SV Lok Engelsdorf an und wechselte zur Saison 2017/2018 in den Herrenbereich. Nach der Station Neuseenland Volleys in Markkleeberg, wo Lederer die Regionalligamannschaft trainierte, holte ihn der Manager der Vorwärts Sachsen Volleys, Frank Geißler, zur Saison 2019/2020 wieder zurück nach Grimma. Vier Mal in der Woche bittet Lederer seine Schützlinge zum Training und steht selbstredend auch bei allen Heim- und Auswärtsspielen am Spielfeldrand.

Ins Trainergeschäft stieg der heute 37-Jährige vor reichlich zehn Jahren ein und hat seitdem nebenberuflich diverse Lizenzen erworben – aus denen die A-Lizenz, mithin die höchste im Volleyballsport, herausragt. Auch um den Nachwuchs hat sich der Vorwärts Sachsen Volleys-Chefcoach in seinem Verein verdient gemacht. Unter anderem übernahm er das Training mehrerer Jugendgruppen und kümmerte sich darüber hinaus um die übergreifende Ausbildung der Trainingsgruppen.

Siegmar Dennhardt von Olympia Frankenhain

Sein Name ist mit Olympia Frankenhain untrennbar verbunden. Ein im positiven Sinne Verrückter, von deren Sorte es eigentlich überhaupt nicht genug geben kann. Siegmar Dennhardt ist seit sage und schreibe 1972 Mitglied in „seiner“ Sportgemeinschaft und hat sich in diesen beinahe fünf Jahrzehnten gefühlt an sämtlichen Aktivitäten des Vereins beteiligt. Fußball ist seine Leidenschaft, er ist mit dem runden Leder verwurzelt, seitdem er als Kind mit dem Kicken begann.

Download Download: Stimmzettel zur Sportlerwahl im Landkreis Leipziger Land

Bereits im Alter von 14 Jahren leitete er an der Frankenhainer Grundschule eine Arbeitsgemeinschaft Fußball. Während sowie nach seiner Spielerkarriere trainierte er von den D-Junioren bis hin zu den Bambini alle Altersklassen, begleitete die Kinder auf ihrem weiteren Werdegang und gab ihnen viel Nützliches mit auf den Weg. Auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass beachtliche Erfolge nicht ausblieben. Mit der E- und F-Jugend wurde er in der Vergangenheit Serienmeister, mit ersterem Team gelang ihm sogar der Aufstieg in die damalige Bezirksliga.

Mehr zur Sportlerwahl

Sein Anteil an der intensiven Nachwuchsarbeit im beschaulichen Frohburger Ortsteil ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, zumal es dies alles mit seiner beruflichen Tätigkeit auf dem Bau und dem Familienleben in Einklang zu bringen galt. Aktuell betreut er bei der SG einmal wöchentlich die kleinsten Kicker, bei denen selbst das Schuhe schnüren zu seinen Aufgaben gehört. Obendrein war sich der mittlerweile 62-jährige vor etlichen Jahren nicht zu schade, einen Schiedsrichterlehrgang zu absolvieren und fortan zusätzlich als Unparteiischer auf dem grünen Rasen zu stehen. Dort, wo er sich eben am wohlsten fühlt.

Mit Roger Dietze und Heiko Henschel