15. Januar 2021 / 11:33 Uhr

Volleyballerinnen des Dresdner SC reisen zum CEV-Cup in die Türkei

Volleyballerinnen des Dresdner SC reisen zum CEV-Cup in die Türkei

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdner Volleyballerinnen nehmen am CEV-Cup in Istanbul teil.
Die Dresdner Volleyballerinnen nehmen am CEV-Cup in Istanbul teil. © DIETMAR ALBRECHT
Anzeige

Obwohl die Verantwortlichen der deutschen Teilnehmer das Turnier gerne nochmal verschoben hätten, wird nun im Januar gespielt - mit dem Dresdner SC aber ohne Schwerin.

Anzeige

Dresden. Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC starten am 26. Januar offiziell in den europäischen CEV-Cup. Im türkischen Istanbul treffen sie im Achtelfinale auf das slowenische Team von Nova KBM Branik Maribor. Bei einem Sieg steht einen Tag später das Viertelfinale gegen die türkische Mannschaft von Galatasaray HDI Istanbul, die durch die corona-bedingte Absage des SC Potsdam kampflos ins Viertelfinale einzieht, auf dem Plan.

Anzeige

Die Dresdnerinnen waren kampflos ins Achtelfinale eingezogen. Das Turnier in Istanbul war ursprünglich für Dezember geplant, auf Antrag der beiden deutschen Teilnehmer hatte der europäische Verband das Turnier noch einmal auf Januar verschoben.

Mehr zum Sport in Dresden

Aufgrund der aktuellen Situation und strengen Ein- und Ausreisebestimmungen hatten sich die Verantwortlichen des DSC und des SC Potsdam erneut um eine Lösung zur Verlegung des Ausrichtungsortes bemüht, diesmal jedoch vergeblich, wie der fünfmalige deutsche Meister am Freitag mitteilte. Während sich Potsdam wegen Corona-Fällen im Team derzeit in Quarantäne befindet und deshalb die Teilnahme am CEV-Cup jetzt absagte, haben sich die Elbestädterinnen für die Reise in die Türkei entschlossen.

„Es war keine einfache Entscheidung, denn es galt so viele Punkte zu beleuchten. Natürlich steht für uns die Gesundheit des Teams an erster Stelle. Dennoch kämpfen wir gerade in der aktuellen Situation für unsere sportlichen Chancen. Der Europapokal ist genau solch eine Chance“, sagte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann und betonte: „Wir werden alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Sicherheit zu gewährleisten.“