17. Januar 2021 / 19:33 Uhr

Volleyballerinnen des Dresdner SC starten mit Sieg ins neue Jahr

Volleyballerinnen des Dresdner SC starten mit Sieg ins neue Jahr

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC
Maja Storck vom DSC setzt sich am Netz gegen die Münsteranerinnen Nele Barber (l.) und Barbara Wezorke durch. © osnapix/MIchael Titgemeyer
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In der Bundesliga reichte den Spielerinnen von Trainer Alexander Waibl eine durchschnittliche Leistung, um den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren. Beim USC Münster gewannen die Volleyball-Damen des Dresdner SC mit 3:0.

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Dresden. Der Start ins neue Jahr ist den DSC-Volleyballerinnen hervorragend geglückt. Nach der dreiwöchigen Pause über den Jahreswechsel meldeten sich die Elbestädterinnen mit einem deutlichen Sieg zurück. Das Team von Trainer Alexander Waibl lieferte zwar noch keine Glanzvorstellung ab, dennoch landeten die DSC-Damen beim Tabellenvorletzten USC Münster einen ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:22, 25:22, 25:17). Damit knüpften die Dresdnerinnen nahtlos an das alte Jahr, feierten den sechsten Sieg in Serie und festigten mit den drei Punkten den zweiten Tabellenplatz.

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Schon am Mittwoch geht es mit dem Ost-Klassiker gegen Schwerin in der heimischen Margon-Arena weiter. „Dann müssen und werden wir noch etwas anders auftreten“, kündigte Alexander Waibl unmittelbar nach der Partie in Münster an. Denn der 52-Jährige zeigte sich zwar „zufrieden mit dem Ergebnis, aber nicht mit der volleyballerischen Leistung“ seiner Mannschaft.

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„Man hat gemerkt, dass wir nach der langen Pause das Spiel gebraucht haben, um wieder reinzukommen und unseren Rhythmus zu finden. Wir haben druckvoll aufgeschlagen, uns aber dann auch einige Fehler geleistet“, befand der Coach und sah vor allem in der Block- und Feldabwehr Reserven. „Am Ende waren wir im Angriff deutlich durchschlagskräftiger als der Gegner. Aber man hat auch gesehen, dass Münster eine gute Mannschaft hat. Doch immer, wenn es wichtig war, haben wir die langen Ballwechsel für uns entschieden. Insgesamt aber haben wir das Spiel so ein bisschen verwaltet“, fügte Waibl hinzu.

In Crunchtime Qualität ausgespielt

Zunächst startete seine Mannschaft gut in die Partie, setzte den USC mit den Aufgaben stark unter Durch. Nach jeweils einem Ass von Jennifer Janiska, Camilla Weitzel und Maja Storck setzte sich der DSC bis zur ersten technischen Auszeit auf 8:4 ab. Dann aber fanden die Gastgeberinnen, die diesmal die nach einer Fersenprellung angeschlagene Angreiferin Anika Brinkmann als Libero aufboten, immer besser ins Spiel. Weil sich dagegen dann bei den Dresdnerinnen einige Fehler einschlichen, schaffte Münster mit dem 17:17 erstmals den Ausgleich.


Kurz zuvor hatte Waibl schon Emma Cyris für Lena Stigrot eingewechselt und wenig später sorgte er mit seinem bekannten Doppelwechsel - Sarah Straube kam im Zuspiel für Jenna Gray und Naya Crittenden für Maja Storck auf Diagonal - für frischen Wind. In der engen Schlussphase bewiesen die Gäste dann Nervenstärke und Maja Storck, die mit 14 Punkten am Ende erneut beste Punktesammlerin war, setzte den Schlusspunkt.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs nutzte Münster ein paar kleine Missverständnisse in den DSC-Reihen und legte mit 5:2 vor. Das zwang Alexander Waibl zu einer frühen Auszeit. Danach strafften sich seine Schützlinge, kämpften sich heran und verschafften sich beim 16:13 erstmals etwas Luft. Münster gab jedoch nicht auf und so blieb es auch diesmal eng, doch erneut spielten die DSC-Damen in der Crunchtime ihre Qualitäten aus. Im dritten Akt lieferte der USC bis zum 11:10 noch erhebliche Gegenwehr, dann aber sorgte eine Aufschlagserie von Maja Storck für eine 15:11-Führung des fünfmaligen Meisters, der sich nun den Sieg nicht mehr nehmen ließ. Kapitän Lena Stigrot, die als „MVP“ geehrt wurde, verwandelte nach 81 Minuten den zweiten Matchball.