12. Februar 2020 / 08:16 Uhr

Volleyballerinnen des Dresdner SC tanzen auf drei Hochzeiten

Volleyballerinnen des Dresdner SC tanzen auf drei Hochzeiten

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
29.01.2020,
Brie King (DSC) stellt für Camilla Weitzel (DSC) 
Volleyball, 1. Bundesliga, Dresdner SC - VfB Lotto Suhl,

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DSC-Zuspielerin Brie King (l.) stellt für Camilla Weitzel – das kann auch gegen die Roten Raben ein Erfolgsrezept sein. © Matthias Rietschel
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Volles Programm für die Volleyballerinnen des Dresdner SC. Vor dem Pokal-Endspiel gegen den deutschen Meister Stuttgart und dem Viertelfinale im Challenge Cup geht es am Mittwoch gegen gegen die Roten Raben Vilsbiburg.

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Dresden. In den kommenden acht Tagen sind die DSC-Volleyballerinnen auf drei Hochzeiten im Einsatz. Dabei sticht natürlich das Pokalfinale in Mannheim heraus, wo die Dresdnerinnen gegen den deutschen Meister Stuttgart um den ersten Titel in dieser Saison kämpfen werden. Nur drei Tage später ist das Team von Trainer Alexander Waibl auf europäischem Parkett im Viertelfinal-Hinspiel des Challenge Cups auf der griechischen Insel Santorin gefragt.

Doch zuerst einmal geht es an diesem Mittwoch in der heimischen Margon-Arena gegen die Roten Raben Vilsbiburg (19.10 Uhr/live bei Sport1) um wichtige Punkte in der Bundesliga. Deshalb ist es durchaus keine Phrase, wenn Alexander Waibl betont: „Für die Mannschaft kommt es darauf an, nur von Spiel zu Spiel zu denken.“ Natürlich seien Trainer und Management im Hintergrund mit der Planung der nächsten Aufgaben beschäftigt, wie er anmerkt.

Den vierten Platz festigen

Man könnte meinen, dass die Partie gegen die Roten Raben zur Unzeit kommt. Doch Alexander Waibl ist sogar froh darüber: „Wir hatten jetzt eine Woche kein Spiel, da kommt ein Wettkampf vor dem Pokalfinale am Sonntag gerade recht. Das ist mir deutlich lieber, als wenn wir zehn Tage nur trainiert hätten.“ Das sieht Mittelblockerin Camilla Weitzel ganz genauso: „Wir haben ja zwischendurch nochmal Trainingstage und so kommen wir wieder in unseren gewohnten Rhythmus. Zudem ist es gut, wenn wir gegen Vilsbiburg nochmal einen Schritt nach vorn gehen können“, meint die 19-Jährige, die außerdem betont: „Mit Blick auf die Tabelle ist die Partie gegen Vilsbiburg eine ganz wichtige.“

Im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die entscheidende Meisterschaftsphase wollen die Dresdnerinnen mit drei Punkten den vierten Platz festigen und die dahinter lauernde Konkurrenz auf Abstand halten. Angesichts der Aufgaben in den nächsten eineinhalb Wochen – nach Santorin müssen die DSC-Damen am 22. Februar auch noch bei Spitzenreiter Schwerin ran – hat Trainer Alexander Waibl mit seinem Team die vergangenen Tage zum intensiven Training genutzt. „Wir haben Umfänge und Intensität erhöht, auch nochmal viel im Kraftbereich gearbeitet und dazu auch das komplette Wochenende genutzt, um für das, was kommt, genügend Körner zu haben“, erläutert der 51-Jährige.

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Aufstellung auf Vilsbiburg ausgerichtet

Mit den Roten Raben empfangen die Elbestädterinnen den Tabellensiebenten, der sich nach der Heimniederlage gegen Münster Wiedergutmachung auf die Fahne geschrieben hat. „Ich erwarte sie schon sehr emotional und kämpferisch“, meint Waibl, der die Raben als „unberechenbar“ einstuft. „Sie haben im Zuspiel, auf der Diagonalen und auch im Angriff verschiedene Optionen. Das macht die Vorbereitung nicht leicht. Ihr Annahmeriegel um Libera Myrthe Schoot ist sehr stabil und sie sind in der Lage, ihre Diagonalangreiferin stets gut ins Spiel zu bringen“, weist Alexander Waibl auf einige der Qualitäten des Gegners hin.

Im Hinspiel hatten seine Damen einige Mühe. Sie konnten sich am Ende nur hauchdünn mit 3:2 behaupten. Die Partie an diesem Mittwoch sieht der Coach übrigens keinesfalls als die berühmte „Generalprobe“ an: „Ich verknüpfe beide Spiele nicht direkt miteinander, das sind unterschiedliche Paar Schuhe und auch unsere Aufstellung wird nur auf Vilsbiburg ausgerichtet sein“, so der DSC-Trainer, der auf jeden Fall bei seinem Kader die Qual der Wahl hat.