08. November 2021 / 10:48 Uhr

Volleyballerinnen vom Dresdner SC im Pokal locker weiter

Volleyballerinnen vom Dresdner SC im Pokal locker weiter

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC-Coach Alexander Waibl war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden.
DSC-Coach Alexander Waibl war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. © Matthias Rietschel
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Der sechsmalige Pokalsieger Dresdner SC setzte sich im Achtelfinale des DVV-Pokals souverän mit 3:0 gegen ETV Hamburg durch. Von Beginn an agierten die Volleyballerinnen konzentriert und ließen vor 250 Zuschauern nichts anbrennen. Des Weiteren hat Trainer Waibl wohl noch eine zweite Libera an der Angel.

Hamburg/Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen sind wie erwartet souverän ins Viertelfinale des DVV-Pokals eingezogen. Obwohl Trainer Alexander Waibl einige Stammspielerinnen schonte, machten die Dresdnerinnen beim Nord-Zweitligisten ETV Hamburg kurzen Prozess und setzten sich im Achtelfinale überlegen mit 3:0 (25:10, 25:13, 25:10) durch. Gespannt sind nun alle auf die Auslosung an diesem Montag.

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Der sechsmalige Pokalsieger war ohne Top-Scorerin Maja Storck an den Unterlauf der Elbe gereist. Auch Nationalspielerin Jennifer Janiska bekam eine Pause, ebenso Madeleine Gates und Jenna Gray. So liefen Sarah Straube im Zuspiel, Kristina Kicka auf der Diagonalen, die beiden Mittelblockerinnen Monique Strubbe und Layne Van Buskirk, im Außenangriff die genesene Linda Bock und Youngster Julia Wesser sowie Sophie Dreblow als Libera auf. Und der DSC-Coach benötige in den 55 Spielminuten weder einen Wechsel noch eine taktische Auszeit.

Von Beginn an zeigten seine Schützlinge, dass sie den Zweitliga-Neunten nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie agierten konzentriert und sehr druckvoll, auch der Block stand sehr stabil. Gleich im ersten Satz servierte Kristina Kicka mehrere Asse und so konnte der DSC schnell auf 9:1 davonziehen. Auch danach ließen die Gäste vor 250 Zuschauern nichts anbrennen und verwandelten den ersten Satzball mit einer Blockaktion.

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Pusic vor Wechsel nach Dresden

Auch in den Sätzen zwei und drei agierte der DSC gegen die überforderten Hamburgerinnen sehr souverän. Der Klassenunterschied wurde dabei in allen Belangen deutlich. Ein Fehler der Gastgeberinnen beendete nach nicht einmal einer Stunde die ungleiche Partie. Als MVP wurde Kristina Kicka ausgezeichnet. Die Diagonalangreiferin erwies sich mit 18 Punkten auch als erfolgreichste Scorerin. Linda Bock und Monique Strubbe brachten es jeweils auf zehn Zähler.

Theodora Pusic (Mitte) spielte mit dem MTV Stuttgart schon gegen den DSC.
Theodora Pusic (Mitte) spielte mit dem MTV Stuttgart schon gegen den DSC. © imago/Pressefoto Baumann

„Ich bin sehr zufrieden, weil wir das Spiel von Anfang an hochkonzentriert angegangen sind und dann auch konstant durchgespielt haben“, so das Fazit von Alexander Waibl, der nun offensichtlich noch eine zweite Libera an der Angel hat. Wie italienische Quellen vermelden, soll die Serbin Teodora Pusic vor einem Wechsel zum DSC stehen. Die 28-jährige Belgraderin ist im Moment vereinslos, hatte zuletzt in Rumänien bei Targoviste gespielt.

In der Bundesliga ist die erfahrene Nationalspielerin, die mit Serbien 2018 Weltmeisterin und zweimal Europameisterin (2017/2019) wurde, keine Unbekannte. In der Saison 2017/18 stand die Annahme- und Abwehrspezialistin im Kader von Allianz MTV Stuttgart. Pusic würde Sophie Dreblow entlasten. Nachdem die eigentlich als erste Libera vorgesehene Linda Bock im Angriff eingesetzt wird, lastet die ganze Verantwortung auf der 23-jährigen Dreblow. Angesprochen auf den möglichen Transfer, sagte Alexander Waibl nur kurz: „Ich kann das nicht bestätigen.“