15. Oktober 2020 / 15:58 Uhr

"Vollgas" unter Flutlicht: RSV Eintracht gastiert bei Victoria Seelow

"Vollgas" unter Flutlicht: RSV Eintracht gastiert bei Victoria Seelow

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Eintrachts Yannik Heinze (l.) muss Ibrahim Kalil Keita ziehen lassen.
Yannik Heinze (l.) steht nach abgesessener Gelbsperre wieder im RSV-Kader. © Benjamin Feller
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NOFV-Oberliga Nord: Trainer Patrick Hinze kann beim Gastspiel im Landkreis Märkisch-Oderland unter anderem wieder auf  Marcus Stachnik und Yannik Heinze bauen.

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Nach einem spielfreien Wochenende und zuletzt drei Liga-Partien ohne dreifachen Punktgewinn sind die Oberliga-Fußballer des RSV Eintracht 1949 am Freitagabend (19.30 Uhr) beim SV Victoria Seelow gefordert. „Vollgas geben“, antwortet Trainer Patrick Hinze auf die Frage, was er und seine Schützlinge sich beim Gastspiel im Landkreis Märkisch-Oderland vorgenommen haben.

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„Mal ein Spiel unter Flutlicht zu haben ist zwar ungewohnt, aber eine richtig coole Sache. Die Jungs freuen sich darauf und sind heiß“, sagt Hinze, der unter anderem wieder auf Marcus Stachnik und Yannik Heinze bauen kann. „Damit stehen uns zwei weitere Alternativen zur Verfügung. Wir haben im Training gut gearbeitet und die Dinge, die zuletzt nicht optimal liefen, klar angesprochen“, berichtet A-Lizenz-Inhaber Hinze. So sei der Aufsteiger bei den beiden Niederlagen gegen Blau-Weiß 90 Berlin (1:2) und den SFC Stern 1900 (1:3) keineswegs das schlechtere Team gewesen.

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Vorne habe man die sich bietenden Möglichkeiten aber liegen lassen und in der Abwehr zu einfache Gegentore kassiert. „Das passiert nicht, wenn man in diesen Momenten komplett bei der Sache ist. So werden solche Fehler in der Oberliga eben brutal bestraft. Dennoch haben wir in der Saison bislang bewiesen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind“, meint Hinze.

Mit Seelow trifft sein Team auf einen Gegner, der in sieben absolvierten Punktspielen schon 21 Gegentreffer hinnehmen musste und in der dritten Runde des Landespokals an Landesligist Fortuna Glienicke scheiterte. Auf der anderen Seite ließ die Mannschaft aber auch mit einem 0:0 beim Staffel-Mitfavoriten Greifswalder FC aufhorchen.