19. Februar 2022 / 09:48 Uhr

"Völlig unsinnig": BVB-Star Mats Hummels schießt gegen VAR nach Wirbel in Mainz

"Völlig unsinnig": BVB-Star Mats Hummels schießt gegen VAR nach Wirbel in Mainz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Mats Hummels war am Freitagabend kein Freund des Videoschiedsrichters.
Mats Hummels war am Freitagabend kein Freund des Videoschiedsrichters. © IMAGO/HMB-Media/Contras/Montage
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Im Freitagabendspiel der Bundesliga zwischen Mainz 05 und Bayer Leverkusen sorgten zwei Entscheidungen von Schiedsrichter Benjamin Cortus besonders für Wirbel. BVB-Abwehrchef Mats Hummels meldete sich sogar via Twitter zu Wort und schoss gegen den Videoschiedsrichter. 

Schiedsrichter Benjamin Cortus stand wegen seiner Entscheidungen beim 3:2-Sieg von Mainz 05 gegen Bayer Leverkusen am Freitagabend öfter im Rampenlicht als ihm lieb gewesen sein dürfte. Besonders zwischen der 57. und 60. Minute sorgten seine Entscheidungen nicht nur bei den Fans in der Mewa-Arena für Unmut - sondern auch bei einem BVB-Star von der Couch aus. Abwehrchef Mats Hummels zeigte sich mit dem Videoschiedsrichter (VAR) alles andere als zufrieden und meckerte via Twitter.

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Doch was war genau passiert? In der 57. Minute erzielte Mainz-Profi Aarón per direktem Freistoß vom Strafraumrand aus den Ausgleichstreffer zum 1:1 - doch diesen Freistoß hätte es nie geben dürfen. Bayer-Profi Kerem Demirbay grätschte Dominik Kohr den Ball weg, was Cortus allerdings als Foulspiel wertete. "Das darfst du einfach nicht als Foul pfeifen", ärgerte sich der Leverkusener Robert Andrich nach dem Spiel bei DAZN: "Eine bessere Grätsche gibt es in der Situation nicht." Der Videoschiedsrichter durfte allerdings nicht eingreifen: So handelte es sich weder um ein Foul, das eventuell mit einer Roten Karte hätte bestraft werden können, noch um einen potenziellen Elfmeter.

Wenige Minuten später stand der VAR dann aber im Mittelpunkt. Per Kopfball erzielte Karim Onisiwo (60.) den Treffer zum 2:1 und drehte das Spiel komplett. Nach Videobeweis wurde der Treffer jedoch annulliert. Auf Anraten seines Videoassistenten schaute sich Cortus die Szene nochmal am Monitor an und befand, dass Mainz-Kapitän Moussa Niakhaté, der im Abseits stand, entscheidend in die Spielsituation eingriff. Eine äußerst strittige Entscheidung.

VAR griff am Donnerstag zweimal entscheidend gegen den BVB ein

Offenbar auch für Mats Hummels, der mit seinem Tweet wohl diese Szene meinte. "Jetzt wird es völlig sinnlos mit dem VAR", kritisierte der Weltmeister von 2014 die Entscheidung(en).

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Ob da auch noch etwas Ärger von der peinlichen 2:4-Niederlage im Zwischenrunden-Hinspiel in der Europa League gegen die Glasgow Rangers übrig geblieben ist? Bei der Heim-Pleite griff der Videoschiedsrichter zweimal zu Ungunsten des BVB ein.

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