27. Dezember 2021 / 21:09 Uhr

Vom Berliner AK: Hallescher FC holt André Meyer als neuen Trainer

Vom Berliner AK: Hallescher FC holt André Meyer als neuen Trainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trotz der besseren Chancen konnte Chemie Leipzig zu Hause nicht gegen den Berliner AK gewinnen. Am Ende trennen sich beide Teams 0:0.
Mit André Meyer holt der Hallesche FC den Trainer des Berliner AK. © PICTURE POINT
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Der Wunschkandidat ist da: André Meyer ist neuer Trainer beim Drittligisten aus Halle und beerbt damit Florian Schnorrenberg. Der Auftrag ist klar: „Eine neue Zeitrechnung“ soll beginnen.

Halle. Der Fußball-Drittligist Hallescher FC hat André Meyer als neuen Trainer verpflichtet. Der 37-Jährige unterschrieb am Montag einen Vertrag bis Juni 2023. Meyer, der aus seinem Vertrag beim Regionalligisten Berliner AK herausgeholt wurde, folgt auf Florian Schnorrenberg, der wegen Erfolglosigkeit vor einer Woche beurlaubt worden war.

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„Er hat in den Gesprächen mit den Gremien einen sehr engagierten, kommunikativen und ambitionierten Eindruck gemacht und sich mit seinem Gesamtpaket gegen andere Kandidaten durchgesetzt. Von uns erhält André Meyer die volle Rückendeckung zum Erreichen unserer sportlichen Ziele“, erklärte Präsident Jens Rauschenbach am Montag in einer Vereinsmitteilung.

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Der gebürtige Hallenser Meyer galt als Wunschkandidat von Sportdirektor Ralf Minge. „Wir haben einen Trainer verpflichtet, der alle Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit mitbringt und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt hat. Die Zusage beim HFC ist für ihn die logische Konsequenz, im Profifußball Fuß zu fassen und gemeinsam mit unserer Mannschaft eine neue Zeitrechnung zu beginnen“, sagte Minge.


Meyer studierte Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln und ist seit 2014 im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz. Als Trainer und sportlicher Leiter arbeitete er im Nachwuchsbereich der Bundesligavereine 1. FC Köln, Hertha BSC, FC Augsburg und 1. FC Union Berlin. Seit 2018 steht er in der Regionalliga als Cheftrainer an der Seitenlinie, zunächst beim FSV Union Fürstenwalde, zuletzt beim Berliner AK. Zwischenzeitlich war er aber auch als Co- und Interimstrainer in der 2. Bundesliga beim FC Erzgebirge Aue tätig.