20. Februar 2021 / 17:29 Uhr

"Vom Einsatz hätten wir mehr verdient": Stimmen zum 0:2 des VfB Lübeck gegen Türkgücü München

"Vom Einsatz hätten wir mehr verdient": Stimmen zum 0:2 des VfB Lübeck gegen Türkgücü München

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Lukas Raeder hatte beim 0:1 kaum eine Chance. Den Freistoß trifft er überragend. Der Ball schlägt genau im Winkel ein, kommentierte Raeder das Tor im Nachhinein. 
Lukas Raeder hatte beim 0:1 kaum eine Chance. "Den Freistoß trifft er überragend. Der Ball schlägt genau im Winkel ein", kommentierte Raeder das Tor im Nachhinein.  © 54°/Garve
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O-Töne von beiden Teams - Landerl: "Können erhobenen Hauptes vom Platz gehen"

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Rolf Landerl, VfB-Trainer: „Das 0:2 fühlt sich scheiße an. Die Mannschaft hat viel versucht, wurde am Ende ausgekontert. Türkgücü schießt dreimal aufs Tor und macht zwei Tore. Wir haben Leidenschaft, Herzblut und Kampf gezeigt und wollten uns nichts nachsagen lassen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie intakt ist. Den Freistoß trifft Sararer nicht jeden Tag. Das war ein sehr schönes Tor. Die individuelle Qualität muss man anerkennen. Bei uns fehlt die letzte Überzeugung im letzten Drittel. Auch haben wir nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Wir müssen am Selbstvertrauen arbeiten. Trotzdem können wir erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Uns fehlt das Spielglück und Pech war auch dabei. So trauerst du den Punkten hinterher.“

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VfB-Torwart Lukas Raeder: „Die Niederlage ist ärgerlich. Wir haben alles reingehauen. Vom Einsatz hätten wir mehr verdient. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben im Moment einfach kein Glück. Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt. Wir haben den Kopf nicht hängen gelassen. Das war kämpferisch auf hohem Niveau, was Mut macht. Wir müssen mehr Chancen kreieren. Den Freistoß trifft er überragend. Der Ball schlägt genau im Winkel ein. Ich glaube noch an den Klassenerhalt.“

Bilder vom Spiel: VfB Lübeck - Türkgücü München (20.02.2021)

Cyrill Akono (m.) durfte beim VfB in der Offensive von Beginn ran. Der Winterneuzugang machte vorne zwar einige Bälle fest, sah sich jedoch stets mit einer engen Manndeckung konfrontiert und kam kaum zu nennswerten Torchancen.  Zur Galerie
Cyrill Akono (m.) durfte beim VfB in der Offensive von Beginn ran. Der Winterneuzugang machte vorne zwar einige Bälle fest, sah sich jedoch stets mit einer engen Manndeckung konfrontiert und kam kaum zu nennswerten Torchancen.  ©

Andreas Pummer, Interimstrainer von Türkgücü München: „Ich bin glücklich und erleichtert, dass wir das Spiel gewonnen haben. Das war ein sehr hartes Spiel. Auf diesem Platz war kein Kleinklein gefragt. Meine Mannschaft hat ein großes Herz und Leidenschaft gezeigt. Der Sieg ist verdient. Wir hätten den Sack früher zumachen können, müssen.

Sercan Sararer, Kapitän von Türkgücü München: „Beim Freistoß habe ich mir nichts dabei gedacht. Ich hatte ein gutes Gefühl und habe mich voll konzentriert. Die Jungs haben zu mir gesagt, dass ich das Ding  reinhaue. Ich hätte vorher schon ein Tor machen können.“