19. Juli 2021 / 15:03 Uhr

Vom Sofa aus: Bortfelder TC zittert sich zum Aufstieg

Vom Sofa aus: Bortfelder TC zittert sich zum Aufstieg

Lukas Everling
Peiner Allgemeine Zeitung
Eric Weber und der Bortfelder TC spielen in der Sommersaison 2022 in der Verbandsliga der Herren 30.
Eric Weber und der Bortfelder TC spielen in der Sommersaison 2022 in der Verbandsliga der Herren 30. © Isabell Massel
Anzeige

Aufstieg perfekt: Die Tennis-Herren 30 des Bortfelder TC treten in der kommenden Saison in der Verbandsliga an. Am abschließenden Spieltag gerieten Eric Weber und Co. noch einmal richtig ins Schwitzen – obwohl sie gar nicht im Einsatz waren.

Anzeige

Die Bortfelder Tennis-Herren 30 haben schon vor einer Woche ihr letztes Punktspiel dieser Sommersaison absolviert und sich mit dem 3:3-Remis gegen den Heidberger TC in eine ordentliche Ausgangsposition für den Meistertitel gebracht. Dennoch mussten Eric Weber und Co. während des letzten Spiels ihres größten Konkurrenten an diesem Wochenende noch einmal mächtig Zittern: „Wir haben alle auf das Handy geglotzt und auf das Ergebnis gewartet“, berichtet Weber. Dann war der Aufstieg vom heimischen Sofa aus perfekt.

Anzeige

Mit drei Siegen und einem Remis führen die Bortfelder die Verbandsklasse an. „Die ersten Erfolge haben schon gezeigt, dass wir oben ein Wörtchen mitreden können“, erklärt BTC-Kapitän Eric Weber. Zweiter wurde letztlich der Heidberger TC, dem in seinem abschließenden Saisonspiel gegen die TSG Mörse III sogar nur ein Remis gelungen war. „Mit einem 6:0 wäre Heidberg sicher durch gewesen, bei einem 5:1 wäre das so ein Rechending zwischen uns geworden“, berichtet der Bortfelder, der während dieser Partie mit seiner Mannschaft aufregende Stunden verlebt hatte.

Mehr vom Tennis in Peine

„Du weißt, dass du es packen kannst. Du kannst aber selber nichts tun“, erklärt Eric Weber, der die Ergebnis-Recherche später selber in die Hand genommen hatte – weil das Ergebnis im Internetportal lange auf sich warten ließ. „Ich habe eine Nachricht an Riccardo Convertini von Heidberg geschickt, und der hat mir dann vom 3:3 berichtet“, sagt Weber.

Das große Zittern hätten die Bortfelder vor einer Woche selber abwenden können. Mit einem Sieg gegen den Heidberger TC wäre der Aufstieg schon perfekt gewesen. Allerdings endete auch diese Begegnung mit einem 3:3-Remis. „Mein Plan war eigentlich, dass das schon nach den Einzeln gegessen sein muss, weil mein Kleiner seinen Geburtstag hatte“, berichtet der Bortfelder Kapitän und lacht. „Aber es zog sich und zog sich.“

Die Einzelniederlagen von Ruwen Schünemann (4:6, 6:1, 4:6) und Dennis Grenda (1:6, 6:4, 3:6) brachten den Bortfelder TC mit 0:2 in Rückstand. „Damit hatten wir beiden anderen den Druck, dass wir es packen müssen“, sagt Weber, der seine Partie gewohnt souverän mit 6:2 und 6:3 gewann. Zugang Mark-Ulrich Fleer bewältigte seine Aufgabe ebenfalls: Nach drei Sätzen (6:4, 1:6, 6:2) entschied der das Match für sich – 2:2 nach den Einzeln.

Auch nach den Doppeln gab es keinen Sieger. Weber und Lars Buddenkotte verloren zwei enge Sätze mit 4:6 und 6:7. „Die waren schon besser als wir. Dafür war unser zweites Doppel überragend, damit hatte ich gar nicht so gerechnet“, sagt Weber über den 6:2, 6:1-Erfolg von Fleer und Schünemann. „Es ist natürlich immer schöner, selber aufzusteigen“, findet Weber. „Jetzt freuen wir uns auf die Verbandsliga. Das wird eine große Herausforderung.“