24. September 2020 / 15:58 Uhr

Von 0 auf 100: RB Leipzigs Neuzugang Sörloth im Kader gegen Leverkusen

Von 0 auf 100: RB Leipzigs Neuzugang Sörloth im Kader gegen Leverkusen

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Alexander Sörloth inmitten seiner neuen Teamkameraden beim Training am Cottaweg.
Alexander Sörloth inmitten seiner neuen Teamkameraden beim Training am Cottaweg. © Picture Point
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Kaum da und schon dabei: Alexander Sörloth, zu Wochenbeginn neu verpflichteter Angreifer, wird im Kader von RB Leipzig für das Gastspiel bei Bayer 04 Leverkusen stehen. Ob es der Norweger in die Startelf schafft, bleibt aber unklar. Fest steht dagegen: Kapitän Marcel Sabitzer fällt mit Muskelfaserriss aus.

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Leipzig. Die Roten Bullen bereiten sich auf ihr erstes Spitzenspiel der Saison vor, „ohne Mainz zu nahe treten zu wollen“, wie Coach Julian Nagelsmann bei der obligatorischen Vorab-Pressekonferenz am Donnerstag sagte: RB Leipzig Gegner und Gastgeber in dieser Woche ist Bayer 04 Leverkusen (Anpfiff: Samstag, 15.30 Uhr). Der RB-Trainer weiß: „Sie wollen und werden wieder um die Champions-League-Plätze spielen. Leverkusen ist ein Verein, der sich in der Region sieht, in die auch wir wollen.“

Sörloth drei Wochen ohne Mannschaftstraining

Gegen einen direkten Konkurrenten wäre ein Sieg also besonders wichtig. „Mit sechs Punkten zu starten ist unser Ziel und entsprechend gehen wir ins Spiel“, betonte Nagelsmann. Dabei helfen soll Stürmer-Neuzugang Alexander Sörloth, den RB Leipzig in dieser Woche für 22 Millionen Euro von Trabzonspor und Crystal Palace holte. Der 24-jährige norwegische Nationalspieler zeichnet sich durch Schnelligkeit aus und ist hungrig auf Tore.

DURCHKLICKEN: RB Leipzig beim Training am 24. September

RB Leipzigs Neuzugang Alexander Sörloth gibt beim Training am Cottaweg seinen Einstand. Zur Galerie
RB Leipzigs Neuzugang Alexander Sörloth gibt beim Training am Cottaweg seinen Einstand. © Picture Point

Allerdings habe der Angreifer seit gut drei Wochen nicht mehr mit einer Mannschaft trainiert, so der RB-Coach. Deshalb sehe er ihn nicht unbedingt von Anfang an auflaufen. Anders sehe die Situation bei Angelino aus, den der Trainer für seine Einsätze im Pokal in Nürnberg und beim Bundesligaauftakt gegen Mainz lobte. „Grundsätzlich fände ich es schon charmant beide zu bringen“, lachte Nagelsmann. Dafür müsse aber noch einiges passieren.

Gewinnen keine Selbstverständlichkeit

Für Kapitän Marcel Sabitzer ist der Arbeitsausflug nach Leverkusen indes schon gelaufen, bevor er überhaupt begonnen hat. Denn der 26 Jahre alte Österreicher hat sich beim Wiedereinstie ins Training einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Auch Konrad Laimer bleibt dem Duell fern, absolviert nach seiner Arthroskopie ein Rehaprogramm. „Er befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, aber es wird noch eine Weile dauern“, meldete der Coach. Auch für Ibrahima Konaté kommt die Partie zu früh, obwohl er schon Teile des Mannschaftstrainings absolviert hat. Dayot Upamecano und Lukas Klostermann absolvierten am Donnerstag lediglich individuelle Einheiten. Der französische Nationalspieler habe Kniebeschwerden, bei Klostermann würden sich seit einigen Tagen muskuläre Probleme manifestieren. Ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

Zwar ist Bayer nicht der erste Prüfstein für RB Leipzig – „auch Nürnberg und Mainz waren für uns nach der Champions-League-Saison Prüfsteine", so Nagelsmann, der deutlich mahnte: „Das Gewinnen darf niemals – nie, nie nie! – zur Selbstverständlichkeit werden.“ Das sei die schlimmste Einstellung, die man haben kann.