26. Oktober 2019 / 21:06 Uhr

"Von allen Mannschaftsteilen desolat": SG Bornim unterliegt Eintracht Falkensee

"Von allen Mannschaftsteilen desolat": SG Bornim unterliegt Eintracht Falkensee

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Bornim-Trainer Janko Müller gibt Anweisungen vom Spielfeldrand.
Wieder einmal nicht zufrieden in dieser Saison: Bornim-Coach Janko Müller. © Benjamin Feller/Archivbild
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Landesklasse West: Die SG Bornim muss sich dem Aufsteiger geschlagen geben - Bornim-Coach Janko Müller findet klare Worte zum schwachen Auftritt seines Teams.

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SG Bornim - Eintracht Falkensee 1:2 (0:0). Tore: 0:1 Yavuz Cakmak (52.), 1:1 Leon Schneider (63.), 1:2 Mario Obler (79.). Zuschauer: 50.

Mit Ruhm bekleckert haben sich die Akteure der SG Bornim in den letzten Wochen nicht. Nach einer dürftigen Vorstellung in der dritten Runde des Kreispokals (6:5 nach Elfmeterschießen gegen Kreisoberligist Juventas Crew Alpha) und einer 0:2-Niederlage gegen den VfL Nauen haben die Spieler der SG Bornim auch gegen Aufsteiger Eintracht Falkensee federn lassen. "Diese Vorstellung hat die Krone aufgesetzt auf eine bisher dürftige Leistung in der gesamten Saison, bis auf den 3:0-Sieg in Teltow", erklärt Bornim-Coach Janko Müller, "das war von allen Mannschaftsteilen desolat."

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Angefangen hat das Übel schon in der Anfangsphase der Partie. In den ersten zehn Minuten scheiterten sowohl Christian Zielasko, als auch Florian Stohf am Querbalken des Falkenseer Gehäuses. "Mit den ersten Minuten kann ich noch leben", sagt Müller, "was danach passierte, war eine ganz klare Enttäuschung." Die Bornimer passten sich zunehmend dem Niveau des Kreisoberliga-Aufsteigers an und sorgten dann auch noch mit eklatanten Fehlern dafür, dass die Gäste ihre Treffer erzielen konnten.

Den ersten Treffer bekam Yavuz Cakmak von Bornim-Keeper Janek Leon Albrecht auf dem Silbertablett serviert, als der Schlussmann den Ball nicht richtig traf und dem Falkensee-Angreifer das Spielgerät genau in den Fuß spielte (52.). "Ein Torwart-Fehler, das kann man so klar formulieren", äußert Müller, nimmt seinen Torwart aber auch in Schutz: "Dafür hat er uns in den letzten Wochen viele Bälle gehalten und war ein sicherer Rückhalt."

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Nach einem Einwurf konnte Leon Schneider aus dem Gewühl noch den Ausgleich erzielen (63.), aber Eintracht-Akteur Mario Obler erzielte gut zehn Minuten vor Schluss den 2:1-Siegtreffer (79.). "Wenn wir diese Leistung weiter so abrufen, muss man sich im Trainerteam und in der Mannschaft hinterfragen, ob der derzeit sechste Platz unser Ziel ist. Es fehlt die Konzentration über 90 Minuten, es ist nicht der nötige Biss, die nötige Aggressivität und die nötige Laufbereitschaft vorhanden", erzählt ein hörbar unzufriedener Müller, "wir müssen überlegen, wie wir zukünftig die Spiele angehen."

Schon am kommenden Wochenende haben die SG-Kicker die Chance, sich zu rehabilitieren. Dann gastiert man beim ESV Lok Seddin (2. November, 14 Uhr). Die Seddiner spielten an diesem Spieltag 1:1 gegen den VfL Nauen und haben jede Menge Selbstvertrauen getankt.

SG Bornim: Albrecht - Cersovsky, Gropius, Zielasko, Krause (60. Krause) - Klingbeil (60. El-Youssef), Schneider, Berck, Stohf (72. Katzor) - Friedrich, Herbst.

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