07. November 2021 / 20:30 Uhr

Von Eishockey bis Handball: Notizen des Leipziger Sport-Wochenendes

Von Eishockey bis Handball: Notizen des Leipziger Sport-Wochenendes

Tilman Kortenhaus und Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
An diesem Wochenende waren unter anderem die IceFighters und der HC Leipzig aktiv.
An diesem Wochenende waren unter anderem die IceFighters und der HC Leipzig aktiv. © Christian Modla
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Zahlreiche Leipziger Mannschaften standen am Wochenende auf dem Eis, dem Parkett, dem Rasen. Mit Marvin Kirchhöfer war Einer auf Asphalt unterwegs. Wir haben einige Ergebnisse aus regionaler Sicht für Euch zusammengestellt.

Eishockey: Die drei Punkte am Freitag beim 4:3 (0:1, 2:1, 2:1) in Herford waren für den Oberligisten Exa Icefighters Leipzig schwer erkämpft. Aber dieser achte Saisonsieg im zwölften Match bescherten den Sachsen den dritten Tabellenplatz in der Nordstaffel. Am Sonntag festigten sie diesen mit einem 3:1-Sieg (0:1,1:0,2:0) im direkten „Rückspiel“ gegen Herford im Kohlrabizirkus.

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Handball 1: Jetzt steckt der HCL mit 4:12 Punkten endgültig in der sportlichen Krise. Der Frauen-Zweitligist verlor trotz 18:17-Pausenführung auch das Heimspiel gegen Regensburg (7.) 30:35. Nach dem 9:13 (17. Minute) fing sich das Team von Trainer Fabian Kunze. Doch zum wiederholten Mal wirkte die Abwehr vor 298 Zuschauern phasenweise nicht wirklich sattelfest – 35 Gegentore waren zu viel. Erschwerend kam hinzu, dass Kapitänin Jaqueline Hummel mit einer Rückenblockade ausfiel. Die beste Werferin Emely Theilig hielt die Leipzigerinnen lange im Spiel.

DURCHKLICKEN: Bilder zur Niederlage des HC Leipzig

Ohne Kapitänin Jaqueline Hummel kassierte der HC Leipzig gegen Regensburg die nächste Niederlage. Zur Galerie
Ohne Kapitänin Jaqueline Hummel kassierte der HC Leipzig gegen Regensburg die nächste Niederlage. © Christian Modla

Handball 2: Die Frauen aus Markranstädt haben ihr Heimspiel gegen Halle-Neustadt II 23:27 (11:13) verloren und müssen weiter auf den ersten Heimsieg in der 3. Liga warten. Damit haben die Piranhas nach acht Spieltagen 8:8 Zähler. „Halle war aufgrund der Verstärkungen aus dem Erstliga-Team kompakter und hatte somit personell bessere Alternativen. Wir haben unsere sich bietenden Chancen leider nicht konsequent genutzt“, bilanzierte Trainer Rüdiger Bones.

Fußball: 3:0 siegten die RB-Zweitligafrauen gegen Elversberg und verbesserten sich vom siebten auf den vierten Platz. Marlene Müller traf mit sattem Schuss zur frühen Führung (10.). Bei einer Ecke im zweiten Durchgang bekam die Gästekeeperin die Flanke nicht richtig zu fassen und riss stattdessen Victoria Krug zu Boden. Den Strafstoß verwandelte Louise Ringsing. Frederike Kempe stellte auf 3:0. RB-Trainerin Katja Greulich: „Wir hatten eine bessere Präsenz und Ausstrahlung als der Gegner. Es war eine gute und über 90 Minuten konstante Leistung.“

Floorball: Nach turbulenter Woche (ein vollständig geimpfter Spieler war an Corona erkrankt) musste der MFBC in Schenefeld zum wiederholten Mal in die Verlängerung – ohne Happy End. Die Leipziger führten fast die ganze Zeit, teilweise mit drei Toren, konnten die Gastgeber aber nie abschütteln. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende glichen diese aus (7:7). In der Overtime gelang ihnen dann nach 14 Sekunden auch noch der Siegtreffer.

Motorsport: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel: Sechs Punkte brachte Marvin Kirchhöfer vom ADAC-GT-Finalwochenende am Nürburgring heim. Er erkämpfte in den beiden Läufen Platz 13. David Jahn landete im ersten Rennen auf dem 17. Rang, tags darauf wurde sein Teamkollege Jannes Fittje gleich in der ersten Kurve von der Strecke gefegt. Damit landeten die beiden Leipziger GT-Piloten in der Endabrechnung im Mittelfeld.


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Kegeln: Sowohl der SVL als auch die SK Markranstädt gewannen ihre Zweitliga-Partien. Wolfsburg hatte beim 2:6 in der Messestadt keine Chance – zu unausgeglichen agierte das Team um Mathias Hähnel (633). In Markranstädt servierte Sebastian Hartmann eine Zahl, die an die gerade abgelaufene WM erinnert. 723 Zähler werden in der Region selten bei 120 Wurf gekegelt. 7:1 hieß es am Ende gegen Zerbst II.