16. Mai 2019 / 21:40 Uhr

Von hü bis hott: Angeber-Wissen für das Hardenberg Burgturnier

Von hü bis hott: Angeber-Wissen für das Hardenberg Burgturnier

Andreas Fuhrmann
Göttinger Tageblatt
Burgturnier 2018, Preis um die Goldene Peitsche, 27.05.2018, Nšrten-Hardenberg: Sieger Markus Beerbaum (Charmed). Foto: Swen Pfšrtner
Markus Beerbaum ist der Titelverteidiger beim Großen Preis um die Goldene Peitsche. © Pförtner
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Langjährige Besucher kennen sich aus. Aber immer wieder sitzen auch Turnier-Neulinge auf der Tribüne des Hardenberg Burgturniers, die die Fachbegriffe erst einmal verinnerlichen müssen. Wir haben die Lösung: Das Angeber-Wissen für das Reitspektakel!

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3

Mal konnte die Goldene Peitsche seit Turniergründung von einem Reiter dauerhaft mit nach Hause genommen werden.

20

Nationen werden durch die Reiter beim Burgturnier vertreten.

21

Prüfungen werden an den vier Turniertagen beim Burgturnier veranstaltet.

2

Mal in Folge oder drei Mal insgesamt müssen die Reiter den Preis um die Goldene Peitsche gewinnen, um den wertvollen Wanderpreis mit nach Hause zu nehmen.

4000

Zuschauer haben die Möglichkeit, in der Arena auf Sitz- und Stehplätzen den sportlichen Geschehen zuzusehen.

Die schönsten Bilder vom Burgturnier 2018

Prächtiges Wetter herrschte beim Hardenberg Burgturnier 2018 und brachte Reiter und Zuschauer ins Schwitzen. Markus Beerbaum gewann die Goldene Peitsche. Zur Galerie
Prächtiges Wetter herrschte beim Hardenberg Burgturnier 2018 und brachte Reiter und Zuschauer ins Schwitzen. Markus Beerbaum gewann die Goldene Peitsche. © Pförtner/Hinzmann
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117

Reiter haben für das Burgturnier 2019 gemeldet.

355

Pferde starten in den kommenden Tagen auf dem Hardenberg

160

Zentimeter hoch ist das größte Hindernis beim Burgturnier. Von diesen Steilsprüngen müssen Reiter und Pferde beim Großen Preis um die Goldene Peitsche gleich zwei überwinden

300

Ballen Heu und 60 Quaderballen Stroh werden die Pferde während des Burgturniers fressen

56800

Liter Wasser werden in etwa an den vier Turniertagen für das Tränken der Pferde benötigt

7

stellige Summen würden für einige teilnehmende Pferde des Burgturniers sicherlich aufgerufen

Kleines Springsport-ABC

A wie Altersklassen:

Beim Reitsport wird zwischen Junioren (bis 18 Jahre), Jungen Reitern (bis 21 Jahre) und Senioren (alle ab 21 Jahre) unterschieden.

D wie Disqualifikation:

Gründe für eine Disqualifizierung in einer Prüfung können beispielsweise dreimaliges Verweigern des Pferdes vor Hindernissen oder das Einschlagen eines falschen Weges im Parcours sein.

F wie Fehler:

Für jeden Springfehler, dazu zählen Abwürfe von Stangen sowie die Verweigerung des Pferdes vor einem Hindernis, gibt es in Fehler-Zeit-Springen vier Fehlerpunkte. Wer die vorgegebene Zeit für den Parcours überschreitet, bekommt je nach Höhe der Zeitüberschreitung ebenfalls Fehlerpunkte.

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G wie Gangarten:

Gangarten sind die verschiedenen Geschwindigkeiten, in denen das Pferd laufen kann. Zu den Grundgangarten, die jedes Pferd beherrscht, gehören Schritt, Trab und Galopp.

H wie Hindernishöhen:

Je nach Schwierigkeitsgrad variieren die Höhen. Die Einsteiger E springen mit ihrem Pferd über maximal 85 Zentimeter, bis zur Klasse M* steigert sich die Höhe um jeweils zehn Zentimeter auf 135 Zentimeter. In der S-Klasse steigern sich die Höhen von um jeweils fünf Zentimeter bis auf 155 Zentimeter beim S*-Springen.

K wie Klassen:

Beim Springsport wird in die Prüfungsklassen E (Einsteiger), A (Anfänger), L (Leicht), M (Mittelschwer) und S (Schwer) unterteilt. In den einzelnen Klassen gibt es teilweise nochmal Unterteilungen: Bei der Klasse S beispielsweise, die vorwiegend auf dem Burgturnier geritten wird, geht es von Ein-Sterne- bis zu Fünf-Sterne-Prüfungen.

P wie Punktespringen:

Beim Punktespringen bekommt jeder Sprung eine Punktzahl, die das Pferd-Reiter-Paar erhält, wenn es das Hindernis fehlerfrei überwindet: einen Punkt für Hindernis eins, zwei Punkte für Hindernis zwei usw. Es gibt eine Besonderheit: Beim letzten Hindernis kann man zwischen zwei Alternativen wählen – für den Joker, die schwerere Alternative, gibt es die doppelte Punktzahl. Wer die meisten Punkte in der schnellsten Zeit erritten hat, gewinnt die Prüfung.

Burgturnier 2018, Preis um die Goldene Peitsche, 27.05.2018, Nšrten-Hardenberg: Sieger Markus Beerbaum (Charmed). Foto: Swen Pfšrtner
Auf der Tribüne des Burgturniers finden bis zu 4000 Zuschauer Platz. © Pförtner

S wie Stechen:

Bei Springprüfungen, die mit einem Stechen ausgeschrieben sind wie der Große Preis um die Goldene Peitsche, gilt es, im sogenannten Umlauf den Parcours fehlerfrei zu überwinden. Im Stech-Parcours wird dann unter allen fehlerfreien Ritten der Sieger ermittelt. Gibt es beispielsweise keine fehlerfreien Ritte, sondern die besten Reiter haben alle vier Fehlerpunkte, wird das Stechen zwischen diesen ausgeritten.

W wie Wertnote:

In Stilspringprüfungen erhalten die Reiter eine Stilnote für ihren Ritt, die zwischen 0 und 10 liegt. Für Abwürfe oder Verweigerungen an Hindernissen gibt es Abzüge von der Note.

Z wie Zeitspringen:

Im Gegensatz zu sogenannten Fehler-Zeit-Springen gibt es in Zeitspringen keine Fehlerpunkte für Abwürfe oder Verweigerungen, sondern zusätzliche Zeit, die addiert wird. Während in einem Fehler-Zeit-Springen also der schnellste Reiter nicht gewinnt, wenn er beispielsweise einen Abwurf hat und es einen fehlerfreien Reiter gibt, gewinnt im Zeitspringen derjenige mit der schnellsten Endzeit.

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