14. Juni 2018 / 12:06 Uhr

Von wegen Karriereende! Dietmar Müller hat einen neuen Trainerjob

Von wegen Karriereende! Dietmar Müller hat einen neuen Trainerjob

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
So kennt man ihn: Dietmar Müller peitscht seine Mannschaft lautstark nach vorn. Nach acht Jahren auf der Zehlendorfer Trainerbank sollte eigentlich Schluss sein. Der 63-Jährige wollte seine Trainerlaufbahn im Sommer 2018 beenden, aber...
Eigentlich wollte Dietmar Müller als Trainer aufhören - jetzt kehrt er zu seinem Herzensverein zurück. © Robert Roeske
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Der scheidende Coach des Post SV Zehlendorf kehrt noch einmal zu seinem Herzensverein zurück.

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Das ist dann mal ein echter Paukenschlag! Dietmar Müller wird in der kommenden Saison neuer Trainer beim aktuellen Fußball-Landesklassen-Vertreter Oranienburger FC Eintracht II. Spektakulär ist die Personalie, weil der aktuell noch beim Kreisoberligisten Post SV Zehlendorf engagierte Müller vor zwei Wochen seine Trainerlaufbahn nach 28 Jahren zum Ablauf dieser Saison für beendet erklärt hatte.

Im Oranienburger Lager freut man sich auf den Rückkehrer, der bereits in den 1990er-Jahren mehrfach die erste Männermannschaft aus Oranienburg trainierte. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir eine Oranienburger Fußball-Ikone für uns gewinnen können. Wir waren seit einiger Zeit mit Dietmar im Gespräch und sind sehr erfreut, dass er uns am vergangenen Wochenende zugesagt hat“, erklärt Ralf Leiskau, sportlicher Leiter des OFC Eintracht, zur Verpflichtung des 63-Jährigen.

Bilder aus der Laufbahn von Dietmar Müller

Der Oranienburger Jung war bei seinem Heimatverein <b>Stahl Oranienburg</b> einst ein bissiger Verteidiger. Bereits mit 17 Jahren schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft, die er später gleich mehrfach trainierte - immer dann, wenn in Oranienburg ein Trainer gebraucht wurde, war Dietmar Müller zur Stelle. Dieses Foto mit der Verbandsliga-Mannschaft von 1995 schenkten ihm seine ehemaligen Schützlinge zum 60. Geburtstag im August 2014. Zur Galerie
Der "Oranienburger Jung" war bei seinem Heimatverein Stahl Oranienburg einst ein bissiger Verteidiger. Bereits mit 17 Jahren schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft, die er später gleich mehrfach trainierte - immer dann, wenn in Oranienburg ein Trainer gebraucht wurde, war Dietmar Müller zur Stelle. Dieses Foto mit der Verbandsliga-Mannschaft von 1995 schenkten ihm seine ehemaligen Schützlinge zum 60. Geburtstag im August 2014. ©
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Dietmar Müller selbst begründet seinen Rücktritt vom Rücktritt so: „Ich habe eine lange  und enge Verbindung mit Ralf Leiskau, der zu Verbandsligazeiten mein Mannschaftsleiter war. Es gab schon seit einiger Zeit auch Kontakte mit Vereinspräsident Jürgen Peter. Mein von mir erklärter Rücktritt vor zwei Wochen war eine Kurzschlussreaktion aus der tiefen Enttäuschung heraus. Ich habe mich nun dazu entschlossen, zu meinem Heimatverein zurückzukehren. Ohne Fußball geht bei mir nicht.“

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