08. Juni 2021 / 17:50 Uhr

Vor Aufstiegs-Finale: Ottsen verlängert bei Empor Rostock

Vor Aufstiegs-Finale: Ottsen verlängert bei Empor Rostock

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Er bleibt beim HCE: Jonas Ottsen, der hier mit Fans abklatscht.
Er bleibt beim HCE: Jonas Ottsen, der hier mit Fans abklatscht. © Stefan Ehlers
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Gute Nachrichten für den Handball-Club Empor Rostock: Jonas Ottsen hat wenige Tage vor dem wichtigsten Spiel des Jahres seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. 

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Das Aufstiegsrennen ist noch völlig offen, aber eines steht bereits fest: Jonas Ottsen geht auch in der kommenden Saison für den HC Empor Rostock auf Torejagd. Der gebürtige Kieler unter­schrieb einen neuen Zweijahresvertrag beim Traditions­verein.

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„Ich fühle mich sehr wohl in Rostock. Wir haben eine geile Truppe, mit der wir noch viel erreichen wollen“, sagt Ottsen. Ihm sei auch die berufliche Perspektive wichtig gewesen, fügt der 28-Jährige hinzu. Der diplomierte Maschinen­bauer erhält bei Empors Premium-Sponsor Stadtwerke Rostock eine Teilzeitstelle als Trainee. „Dafür bin ich sehr dankbar.“

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Jonas Ottsen kam 2019 aus der 2. Bundesliga vom VfL Lübeck-Schwartau zu Empor und avancierte schnell zum erhofften Schlüssel­spieler. Cheftrainer Till Wiechers ist glücklich über den Verbleib des Rechtshänders, den er bereits seit mehr als zehn Jahren kennt: „Jonas ist ein kompletter Spieler – abwehr-, wurf- und zweikampfstark. Er ist Anführer und Mannschaftsspieler in einem sowie ein super Typ.“

Ottsen strebt mit Empor den Aufstieg in die zweite Liga an. Das erste Aufstiegsduell gegen den VfL Potsdam (29:28) sei nervenaufreibend gewesen, meint der Rückraumspieler, der sich über die Rückkehr der Fans freute: „Es war megacool, wieder vor Zuschauern zu spielen und Handball-Atmosphäre in der Halle zu spüren.“

Die Entscheidung fällt im Rückspiel am Sonnabend in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Die Rostocker haben in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen, dass sie unter Druck Top-Leistungen bringen können. „Wir müssen gewinnen, werden alles reinhauen und dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt – hoffentlich der Aufstieg“, sagt Ottsen.