13. September 2021 / 23:14 Uhr

Vor Bayern-Duell – Uli Hoeneß ätzt gegen FC Barcelona: "Ein Fall für den Insolvenzrichter"

Vor Bayern-Duell – Uli Hoeneß ätzt gegen FC Barcelona: "Ein Fall für den Insolvenzrichter"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat gegen den FC Barcelona geschossen.
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat gegen den FC Barcelona geschossen. © IMAGO/Pressinphoto/dpa/Montage
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Am Dienstag empfängt der FC Barcelona den FC Bayern München zum Topspiel des ersten Spieltags der neuen Champions-League-Saison. Am Abend zuvor schoss Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß scharf gegen die Katalanen. Der Verein sei pleite und wäre in Deutschland ein Fall für den Insolvenzrichter, sagte der Ex-Boss.

Auf dieses Spiel schaut die Fußballwelt. Etwas mehr als ein Jahr nach dem sensationellen 8:2-Erfolg im Halbfinale des Champions-League-Turniers 2020 heißt es in der Königsklasse wieder: FC Barcelona gegen FC Bayern München. Ein Topspiel zweier Fußballgiganten eröffnet also die neue Europacup-Saison am Dienstagabend im Camp Nou (21 Uhr/Amazon Prime). Wenn es nach Ex-FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß geht, hat aber einer der beiden Klubs seine besten Tage hinter sich, der katalanische FCB: "Eigentlich sind wir der Favorit, weil Barcelona aufgrund der Spielerverkäufe und der wirtschaftlichen Probleme nicht in Bestform sein kann", sagte Hoeneß am Montagabend in der Radiosendung "Blaue Couch" bei Bayern 1 – und begann dann gegen Barcelona, das "eigentlich pleite" sei, zu ätzen.

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Hoeneß weiter: "Wenn Barcelona in Deutschland wäre, wäre das ein Fall für den Insolvenzrichter. Barcelona ist für uns überhaupt kein Vorbild mehr", sagte der 69 Jahre alte Ehrenpräsident der Bayern. Das große Barca ächzt unter horrenden Schulden in Höhe von über 1,2 Milliarden Euro. Neben Weltstar Lionel Messi (ablösefrei zu Paris St.-Germain) musste auch ein Großverdiener wie Antoine Griezmann zurück an Atlético Madrid verliehen werden. Die größte Offensivgefahr für die Bayern stellt nun wohl der Niederländer Memphis Depay dar. Gegen diese Mannschaft will Hoeneß "auf keinen Fall verlieren".

Zudem habe Barcelona seinen Status als Vorbild für den europäischen Fußball verloren. "David Alaba hat mir mal erzählt, sein Traum ist es, in Barcelona zu spielen. Dann habe ich zu ihm gesagt: 'Willst du dann mit dem Präsidenten oder dem Insolvenzverwalter verhandeln'", witzelte der Aufsichtsrat des FC Bayern. Das Barca-Management habe sich die aktuelle Situation selbst zuzuschreiben, so Hoeneß weiter: "Ich bin auch dafür, dass man an die Grenzen geht. Aber in dem Moment, wo das Ganze nicht mehr vernünftig refinanzierbar ist, muss man halt auch mal Nein sagen. Dann gewinne ich halt mal nicht die Champions League."

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