22. März 2022 / 19:01 Uhr

Vor dem Duell beim Berliner AK: Wie fit ist der 1. FC Lokomotive Leipzig?

Vor dem Duell beim Berliner AK: Wie fit ist der 1. FC Lokomotive Leipzig?

Rainer Kelch
Leipziger Volkszeitung
Sascha Pfeffer (Lok Leipzig) versucht sich gegen Philipp Sauer und Ahmad Assaf durchzusetzen.
Sascha Pfeffer und der 1. FC Lokomotive Leipzig müssen beim BAK ran. © Picture Point
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Der 1. FC Lok Leipzig kommt von einer langen Corona-Pause zurück - was sich zuletzt gegen Eilenburg deutlich bemerkbar machte. Ob es gegen den BAK nun besser läuft?

Leipzig. "Wir müssen so schnell wie möglich wieder fit werden. Das ist das Wichtigste“, stellte Torjäger Djamal Ziane am Samstag nach dem Unentschieden seines FC Lok gegen Eilenburg klar. Nach fast vierwöchiger Coronapause waren die physischen Defizite vor allem im Defensivverhalten deutlich ersichtlich. Und so wird auch am Mittwoch der Fitness-Zustand des Teams ausschlaggebend sein, wenn Lok zum Nachholspiel beim Berliner AK antritt (19 Uhr, MDR-Livestream).

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„Mathe war für mich eine Katastrophe“, antwortete Trainer Almedin Civa mit einem Augenzwinkern, als er nach dem Spiel am Samstag gefragt wurde, bei wie viel Prozent Leistungsfähigkeit seine Jungs aktuell seien. Denn schon die Aufstellung gegen Eilenburg hatte verraten, wer nach überstandener Covid19-Infektion noch nicht wieder voll einsatzfähig war: Torjäger Djamal Ziane, Abwehrchef Mike Eglseder, Flügel-Flitzer Eric Voufack – sie alle saßen zunächst nur auf der Bank. Voufack und Ziane wurden immerhin eingewechselt.

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Ziane sah jedoch, in seinem 200. Pflichtspiel für Lok, die fünfte Gelbe Karte der Saison und wird deswegen am Mittwoch beim Berliner AK fehlen. „Vielleicht ist es sogar besser, dass er jetzt aussetzen muss“, versucht Civa das Positive herauszuziehen: „Das ist als Trainer meine Pflicht, dass wir gesundheitlich nicht überpacen.“

Gar nicht auf dem Spielberichtsbogen stand Keeper Jan-Ole Sievers, den Corona besonders nachhaltig erwischt hat. Für ihn stand Torwart-Trainer Dennis Dickmann zwischen den Pfosten. Der eigentlich vorgesehene Niclas Müller war wohl am Abend vorm Spiel noch für ein kurzes Auswärtsspiel im Leipziger Nachtleben aktiv – Civa fand diese Art der Doppelbelastung wenig professionell und verbannte Müller deswegen auf die Bank. Ob ein genesener Sievers, der begnadigte Müller oder abermals Torwart-Trainer Dickmann gegen den BAK das Tor hütet, wird sich Mittwochabend zeigen und kann ein wichtiges Puzzle-Teil dabei sein, wenn Lok einen oder mehrere Punkte aus Berlin entführen will.

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