14. April 2017 / 18:30 Uhr

Vor dem Niedersachsen-Derby: Pyro-Zwischenfall beim Braunschweig-Training

Vor dem Niedersachsen-Derby: Pyro-Zwischenfall beim Braunschweig-Training

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Braunschweiger Julius Biada wurde offenbar vor einem Querschläger getroffen.
Der Braunschweiger Julius Biada wurde offenbar beinahe von einem Querschläger der eigenen Fans getroffen. Schon im Hinspiel hatten die BTSV-Fans massiv Pyrotechnik eingesetzt. (Archivbild) © dpa
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Beim Abschlusstraining der Eintracht waren rund 200 Fans dabei - ein Spieler wurde von einem Geschoss fast getroffen und musste das Training abbrechen.

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Pyro-Eklat vor dem Niedersachsen-Derby! Beim Abschlusstraining von Zweitligist Eintracht Braunschweig vor dem Spiel gegen Hannover 96 am Samstag (13 Uhr) wurde nach Medieninformationen ein Spieler der Braunschweiger offenbar beinahe von einer Pyro-Fackel der eigenen Fans getroffen. Julius Biada ging Augenzeugen zufolge zu Boden, kurz nachdem ein Geschoss neben ihn auf den Trainingsplatz geflogen war.

Liveticker: Hannover 96 gegen Braunschweig - Alle News

Dabei handelte es sich anscheinend um einen Querschläger, der aus einer Gruppe von rund 200 Fans geflogen kam, die sich zum Trainingsplatz begeben hatten. Während einige Teamkollegen sich umgehend um Biada kümmerten, stellten andere die teils vermummten Rowdys zur Rede. Mittelfeldspieler Biada musste die Einheit nach 30 Minuten abbrechen. "Er fühlte sich im Laufe der Trainingseinheit beeinträchtigt und musste das Training nach einer halben Stunde abbrechen", teilte die Eintracht mit. "Aktuell geht es ihm besser."

Über 4000 Fans wollen die Eintracht am Samstag zum Derby in die Landeshauptstadt begleiten. Es geht um den Aufstieg, sowohl 96 als auch der BTSV spielen ganz oben mit. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund nochmals verschärft.

Schon vor fünf Monaten vor dem letzten Derby gegen die Roten hatten Fans das Training von Eintracht Braunschweig besucht und Pyrotechnik abgebrannt. Die jüngsten Geschehnisse will Braunschweig intern aufarbeiten. "Der Vorfall ist nicht zu tolerieren." Möglich, dass es gegen die eigenen Fans Sanktionen gibt.