20. September 2021 / 17:22 Uhr

Vor dem Spitzenspiel: TuS II und SV Friedrichsthal zeigen sich in Torlaune

Vor dem Spitzenspiel: TuS II und SV Friedrichsthal zeigen sich in Torlaune

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
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Die Kicker aus Friedrichsthal um Kapitän David Glaub (Mitte) gewannen das Heimspiel gegen die SG Mildenberg mit 7:1. © Roeske
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Am 5. Spieltag gaben sich die Favoriten keine Blöße. Während Tabellenführer TuS Sachsenhausen II als einziges Team weiter verlustpunktfrei ist, hat Schlusslicht SG Zühlsdorf noch keinen Zähler holen können. 

Häsener SV – TuS Sachsenhausen II 0:4 (0:0). Tore: 0:1 Rosenberg (56.), 0:2 Boremski (63.), 0:3 Boremski (76.), 0:4 Heinz (89.). Zuschauer: 52. Der Tabellenführer aus Sachsenhausen gab sich auch beim Häsener SV keine Blöße und gewann das fünfte Saisonspiel in Folge. Damit ist die Brandenburgliga-Reserve des Vereins die einzige Mannschaft in der höchsten Kreisspielklasse, die noch keine Punkte abgegeben hat. Im Auswärtsspiel kam der TuS II erst nach der Pause so richtig in Fahrt, erzielte nach Wiederanpfiff alle Treffer. „Häsen hat das zu Beginn nicht verkehrt gemacht“, so TuS II-Coach Philip Holzhauer. Doch mit dem ersten Gegentreffer sollte das Unheil für die mitspielenden Gastgeber seinen Lauf nehmen und den „verdienten Auswärtserfolg“ einläuten, berichtet Holzhauer. Am Sonnabend kommt es nun zum Duell gegen Verfolger SV Friedrichsthal.

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SV Friedrichsthal – SG Mildenberg 7:1 (4:0). Tore: 1:0 Rohrlack (6.), 2:0 Heinrich (15.), 3:0 Glaub (35.), 4:0 Heinrich (37.), 5:0 Glaub (50.), 6:0 Conrad (58.), 7:0 Kürschner (77.), 7:1 Hadizada (87.). Gelb-Rot: Goldschmidt (72./Mildenberg). Zuschauer: 50. In Torlaune zeigten sich die Kicker aus Friedrichsthal. Am Ende erzielten die Hausherren gleich sieben Treffer gegen überforderte Mildenberger, die weiterhin auf einen Sieg in der laufenden Saison warten. „Es war eine souveräne Leistung von uns“, schätzt SVF-Trainer Steven Rohrlack. „Vom Gegner kam kaum Gegenwehr.“ Doch aufgrund von Verletzungen mussten die Hausherren bereits in Halbzeit eins zweimal wechseln und in der Folge auf David Rohrlack und Christian Hofmann verzichten. „Ich hoffe, die Spieler kommen schnell zurück“, sagt Rohrlack. Mildenberg-Coach Ronny Wasielewski bat sein Team unmittelbar nach Abpfiff zu einer kurzen, aber vor allem lautstarken Analyse zusammen.

In Bildern: SV Friedrichsthal feiert Kantersieg über die SG Mildenberg.

<b>SV Friedrichsthal - SG Mildenberg 7:1 (4:0).</b> Tore: 1:0 David Rohrlack (6.), 2:0 Marco Heinrich (15.), 3:0 David Glaub (35.), 4:0 Heinrich (37.), 5:0 Glaub (50.), 6:0 Christian Conrad (59.), 7:0 Maximilian Kürschner (77.), 7:1 Mohammad Hadizada (87.). Gelb-Rote Karte: Mildenberg (72.). Zur Galerie
SV Friedrichsthal - SG Mildenberg 7:1 (4:0). Tore: 1:0 David Rohrlack (6.), 2:0 Marco Heinrich (15.), 3:0 David Glaub (35.), 4:0 Heinrich (37.), 5:0 Glaub (50.), 6:0 Christian Conrad (59.), 7:0 Maximilian Kürschner (77.), 7:1 Mohammad Hadizada (87.). Gelb-Rote Karte: Mildenberg (72.). © Robert Roeske

Grün-Weiss Ahrensfelde II – Rot-Weiß Schönow 2:3 (1:2). Tore: 0:1 Roelofs (1.), 0:2 Schulz (6.), 1:2 Illig (16.), 1:3 Roelofs (71.), 2:3 Lauterbach (88.). Zuschauer: 51. Schon in der Anfangsphase legten die Schönower den Grundstein für den Auswärtssieg. „Wir haben den Gegner zu Beginn überfallen“, so Schönow-Coach Tobias Robel. Durch einen Gegentreffer zwei Minuten vor dem Ende mussten „wir aber noch einmal zittern“, so der Rot-Weiß-Trainer. „Der Sieg ist am Ende aber verdient.“

FC 98 Hennigsdorf II – Falkenthaler Füchse 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Arndt (47.), 2:0 Cardue (90.). Zuschauer: 53. Nach einer torlosen ersten Halbzeit konnten die Hausherren direkt mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff in Führung gehen. „Wir wussten, dass der Gegner defensiv eingestellt ist“, sagt FC 98 II-Coach René Hein. „Ich habe meinen Jungs aber gesagt, sie sollen ruhig agieren.“ Nach einer Ecke gingen die Hausherren dann in Führung, ehe die Entscheidung in der Schlussminute fiel. „Bei uns war personell bedingt nicht mehr möglich“, sagt Füchse-Coach Hannes Krämer nach der Niederlage.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © MAZ

FSV Bernau II – SG Zühlsdorf 4:2 (3:2). Tore: 0:1 Simon (12.), 1:1 Gabler (33.), 2:1 Schönborn (34.), 3:1 Most (41.), 3:2 Lammert (43.), 4:2 Schönborn (82.). Gelb-Rot: Bernau (84.). Zuschauer: 45. Weiter auf das erste Erfolgserlebnis wartet die Mannschaft aus Zühlsdorf. Bei der Brandenburgliga-Reserve aus Bernau ging das Team von SGZ-Coach Olaf Otte zwar in Führung, musste sich am Ende aber doch wieder geschlagen geben. „Acht Minuten haben uns ein positives Ergebnis gekostet“, sagt Otte.

Grün-Weiß Bergfelde – FC Kremmen 6:0 (3:0). Tore: 1:0 Schnell (9.), 2:0 Fiedler (10.), 3:0 Thiele (16.), 4:0 Eder (18.), 5:0 Fiedler (56.), 6:0 Neue (76./FE). Zuschauer: 60. Das halbe Dutzend vollgemacht haben die Grün-Weißen im Heimspiel gegen den FC Kremmen. „Wir waren die bessere Mannschaft und haben hochverdient gewonnen“, sagt Burak Benli, Trainer der Bergfelder. Dabei führten die Gastgeber schon nach 16 Minuten mit 3:0, bauten die Führung konsequent aus und feierten am Ende einen souveränen Heimerfolg. Die Kremmener traten dabei ohne einen etatmäßigen Keeper an und Feldspieler Max-Jannes Borchert stellte sich zur Verfügung. „Uns hat der Zugriff im Mittelfeld gefehlt“, meinte FCK-Trainer Oliver Dölling. „Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit etwas besser wurden, war der Sieg der Bergfelder hochverdient und uns ist nicht wirklich etwas eingefallen.“


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SG Storkow – Blau-Weiß Leegebruch 1:1 (0:0). Tore: 1:0 Stadermann (48.), 1:1 Moge (90.+2). Zuschauer: 55. Bis in die Nachspielzeit der zweiten Halbzeit führten die Hausherren, ehe die Leegebrucher durch Artur Moge spät zum Ausgleich kamen. „Natürlich ist das bitter. Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt gegen Leegebruch aber unterschrieben“, sagt SGS-Coach Christian Böttcher. Eine Freistoßvariante der Blau-Weißen konnten die Gastgeber nicht entscheidend klären und mussten sich somit mit nur einem Zähler begnügen. Leegebruch drückte am Ende, während sich den Storkowern Konterchancen boten.