20. April 2017 / 14:17 Uhr

Vor dem Wiedersehen mit Schalke: Leipzigs Timo Werner bereut Schwalbe

Vor dem Wiedersehen mit Schalke: Leipzigs Timo Werner bereut Schwalbe

Sönke Gorgos
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Timo Werner wechselte 2016 vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig und schoss in dieser Saison schon 14 Tore.
Timo Werner wechselte 2016 vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig und schoss in dieser Saison schon 14 Tore. © dpa
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Der Torjäger der Sachsen leistete sich im Hinspiel gegen S04 einen Aussetzer. Deswegen steht dem 21-Jährigen nun ein Spießrutenlauf bevor.

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Für Timo Werner wird das kommende Wochenende alles andere als einfach. Der Youngster tritt mit seinem Klub RB Leipzig am Sonntag beim FC Schalke 04 an (17.30 Uhr/SPORTBUZZER-Liveticker) - genau dem Klub, gegen den er im Hinspiel seine geradezu legendär gewordene Schwalbe fabrizierte. Wochenlang stand der junge Profi in den folgenden Wochen in der Kritik, sah sich zum Teil heftigen Anschuldigungen ausgesetzt. Bei seinem Länderspieldebüt gegen England wurde er im März ausgepfiffen, bekam sogar psychologische Hilfe. Jetzt steht ihm ein Spießrutenlauf bevor.

In einem Interview mit Dein Spiegel, dem Kindermagazin des Spiegel, bekannte der 21-Jährige erstmals, dass er die Aktion bereut. "Ich würde es wirklich gern rückgängig machen. Weil es nicht richtig war", erklärte Werner. Der Stürmer muss sich auf einen frostigen Empfang ein. "Am ehesten Grund, sich über mich aufzuregen, haben noch die Schalke-Fans. Da verstehe ich den Ärger auch ein bisschen."

RB-Star Werner: Ein Talent, das polarisiert

Leipzigs Timo Werner fällt ohne Berührung von Schalkes Torwart Ralf Fährmann zu Boden.
Die Szene: Leipzigs Timo Werner fällt schon, Naldo und Fährmann sind sich keiner Schuld bewusst. © Jan Woitas
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Anfang Dezember hatte Werner sich schon nach zwei Minuten fallen lassen, nachdem er im Duell mit Schalkes Verteidiger Naldo auf Torwart Ralf Fährmann zugestürmt war. Den anschließenden Elfmeter, den Schiedsrichter Bastian Dankert zu Unrecht gab, verwandelte er problemlos. Schalke glich durch Sead Kolasinac zwar aus, weil er anschließend aber noch ein Eigentor schoss, verlor Schalke in der Red Bull Arena mit 1:2.

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