06. Februar 2020 / 18:12 Uhr

Vor der DFB-Pokal-Auslosung: VfL-Frauen "hätten gern ein Heimspiel"

Vor der DFB-Pokal-Auslosung: VfL-Frauen "hätten gern ein Heimspiel"

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Favorit im DFB-Pokal: Der VfL Wolfsburg hat mit dem Sieg gegen Bayern die größte Hürde schon genommen.
Favorit im DFB-Pokal: Der VfL Wolfsburg hat mit dem Sieg gegen Bayern die größte Hürde schon genommen. © Boris Baschin
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Das Viertelfinale des DFB-Pokals wirft seinen Schatten voraus: Am Sonntag wird in der ARD-Sportschau (ab 18 Uhr) der kommende Gegner von Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ausgelost. Losfee ist diesmal Ex-Bundesliga-Profi Cacau.

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Der VfL hat mit dem 3:1-Sieg im Achtelfinale gegen Bayern München bereits die größte Hürde genommen, kann mit 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen, SC Sand, Turbine Potsdam oder der SGS Essen trotzdem aber noch auf einen von fünf Bundesligisten treffen. Das Überraschungsteam aus Sinsheim, derzeit in der Liga hinter dem VfL auf Platz zwei, wäre womöglich neben Turbine Potsdam der schwierigste Gegner. Aus der 2. Frauen-Bundesliga sind Arminia Bielefeld und der FSV Gütersloh noch dabei, beide Vereine hätten automatisch Heimrecht. Einen Wunschgegner haben die VfL-Verantwortlichen nicht, sagt Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen. Aber: „Wir hätten gern ein Heimspiel.“

Die Viertelfinals im DFB-Pokal steigen am 21. oder 22. März. Zuvor (4. bis 11. März) müssen noch einige Nationalspielerinnen beim Algarve-Cup in Portugal ran. „Das Viertelfinale liegt dieses Jahr deutlich günstiger als noch die Jahre zuvor“, merkt Kellermann an, denn die Wolfsburgerinnen hätten nach der Abstellungsphase über eine Woche Zeit, um sich auf das K.o.-Spiel vorzubereiten.

Testspiel: VfL Wolfsburg - Werder Bremen

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Testspiel: VfL Wolfsburg - Werder Bremen © Boris Baschin
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Erstmals seit 2015 wird Deutschland wieder beim Algarve Cup antreten. Belgien, Dänemark, Italien, Neuseeland, Norwegen, Portugal und Schweden sind als restliche Teilnehmer bestätigt. Der VfL könnte maximal in fünf Mannschaften vertreten sein.

Nach dem Viertelfinale kommt es dann Schlag auf Schlag: Am 25. März folgt das Viertelfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen Glasgow City, in der Liga trifft die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch am 29. März auf den 1. FC Köln. Am 1. April folgt dann das Rückspiel gegen die Schottinnen, vier Tage später steigt in der Liga das Duell gegen den FFC Frankfurt.

Und sollte sich der VfL im Pokal und der Champions League durchsetzen, fallen die Halbfinals auch jeweils in den April (DFB-Pokal: 18. oder 19., CL: 25. oder 26.). In der Königsklasse würde der VfL auf Atletico Madrid oder den FC Barcelona treffen. Das am 26. April angesetzte Liga-Spiel gegen Essen würde im Falle eines Weiterkommens in der darauffolgenden Woche ausgetragen werden.