09. April 2021 / 20:51 Uhr

Vor Dresden-Spiel in Unterhaching: Nächster Dynamo-Leistungsträger fällt aus

Vor Dresden-Spiel in Unterhaching: Nächster Dynamo-Leistungsträger fällt aus

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamo Dresden muss in Unterhaching auf Jonathan Meier verzichten.
Dynamo Dresden muss in Unterhaching auf Jonathan Meier verzichten. © Getty Images
Anzeige

Muskuläre Probleme plagen ihn: Die Schwarz-Gelben müssen in Unterhaching auf Jonathan Meier verzichten. Damit wird es auf den Außenverteidigerpositionen eng.

Anzeige

Dresden. ​Die Saison ist lang und kräftezehrend. Bei Dynamo Dresden macht sich das aktuell mal wieder besonders in Form von Verletzungen bemerkbar. Mit Jonathan Meier fällt der Dauerbrenner der letzten Monate, der seit Oktober kaum eine Spielminute verpasst hat, im Spiel am Sonntag (14 Uhr) bei der SpVgg Unterhaching aufgrund muskulärer Problemen aus. „Ob das eine längere Ausfallzeit zur Folge hat, wissen wir noch nicht“, so Cheftrainer Markus Kauczinski am Freitag.

Anzeige

Bleibt noch Kreuzer

Auf den Außenverteidigerpositionen wird es damit personell wieder eng. „Chris Löwe musste die letzten Tage ein bisschen kürzer treten, er ist nicht im Vollbesitz seiner Kräfte“, berichtet der 51-Jährige weiter. Ob der nach seiner Langzeitverletzung erst vor wenigen Wochen wieder fit gewordene Löwe mit nach Oberbayern reisen kann, entscheide sich erst an diesem Sonnabend. Zu allem Überfluss ist auch noch der im Winter nachverpflichtete Linksverteidiger Leroy Kwadwo verletzt.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom Training

Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski trainierte auch am 09. April 2021 mit seiner Mannschaft. Zur Galerie
Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski trainierte auch am 09. April 2021 mit seiner Mannschaft. ©

Bleibt noch Niklas Kreuzer, den Kauczinski ebenfalls im Winter zurück zur SGD geholt hatte. Der 28-Jährige war auch schon oft als Linksverteidiger für die Schwarz-Gelben im Einsatz. Aber auch den jungen Vogtländer Niklas Kühn, der im Winter seinen ersten Profivertrag in Dresden unterschrieb, hat Markus Kauczinski auf dem Zettel. „Ein junger Spieler, der sich sehr gut entwickelt hat“, bescheinigt ihm der Cheftrainer, der ansonsten bis auf die Langzeitverletzten alle Spieler zur Verfügung hat.



Voll reinhängen

Die braucht er auch, denn im fünften und letzten Saisonspiel der Dynamos in Oberbayern sollen endlich Punkte und Tore her. Das erste Gastspiel war bei den Bayern-Bubis mit 0:3 verloren gegangen, danach folgten drei 0:1-Niederlagen in Ingolstadt sowie bei Türkgücü und 1860 München – eine Serie, die keinem Tabellenführer gut zu Gesicht steht. Ob beim Tabellenletzten die Aussichten besser sind? „Natürlich sind wir der Favorit und nehmen das auch an. Trotzdem wissen wir, dass Haching eine spielstarke Mannschaft ist, die um ihre letzte Chance kämpft. Solange der Klassenerhalt rechnerisch möglich ist, werden solche Mannschaften kämpfen und rennen“, warnt Kauczinski.

An seine Schützlinge appelliert er, Vollgas zu geben: „Im Endspurt geht es um jeden Punkt, deswegen müssen wir auftreten, als wäre es ein Endspiel.“ Schließlich geht es um einen direkten Aufstiegsplatz und die Tabellenführung, die schon an diesem Sonnabend Rostock oder Ingolstadt zumindest vorübergehend übernehmen könnten. „Wer jetzt nicht weiß, dass die kommenden Spiele entscheidend sind, dem kann ich auch nicht helfen“, sagt Kauczinski, der aber allen seinen Spielern bescheinigt, sich voll reinzuhängen.

Das wird in den kommenden Wochen auch nötig sein, denn noch stehen acht Saisonspiele aus. Die zu vergebenden 24 Punkte entscheiden, ob die Schwarz-Gelben auch am Ende der Saison noch ganz oben stehen und in die 2. Bundesliga aufsteigen werden.