22. Mai 2019 / 10:54 Uhr

Vor SC DHfK gegen HC Erlangen: Mehr Bettruhe statt Balltraining

Vor SC DHfK gegen HC Erlangen: Mehr Bettruhe statt Balltraining

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aivis Jurdzs wird Leipzig am Ende der Saison den Rücken kehren.
Der Einsatz von „The Hammer“ Aivis Jurdzs, dem wichtigen Torschützen aus dem letzten Heimspiel gegen Solingen, ist gegen den HC Erlangen noch offen. © Rainer Justen
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Vor dem Bundesligaspiel der Grün-Weißen gegen Erlangen ist das SC-DHfK-Lazarett gut gefüllt. So werden definitiv neben Remke, Santos und Vortmann auch Lucas Krzikalla und Alen Milosevic fehlen. Der Einsatz von Maciej Gebala und Aivis Jurdzs ist ungewiss.

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Leipzig. Ziemlich medizinisch ging es am Dienstag bei der Pressekonferenz des SC DHfK zu. Die Handballer hatten in die Uniklinik geladen, wo über die Wichtigkeit von Organspenden referierte wurde. „Ich bin da ehrlich, das ist ein Thema, das man gern wegschiebt“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther. „Aber heute ist es mit dem Tod von Niki Lauda, der Spenderorgane bekommen hatte, wieder präsent geworden.“

Dazu standen Krankengeschichten einiger Akteure im Vordergrund, allen voran von Gregor Remke, der mit auf dem Podium saß. „Es ist gerade keine schöne Situation für mich“, sagte der Rückraummann, der seit Februar an einer Knieverletzung laboriert. Für den 21-Jährigen ist es schon die zweite schwere Blessur in seiner noch jungen Karriere, zwischenzeitlich wurde sogar ein vorzeitiges Ende derselben befürchtet. Sein Zweitspielrecht für den vom Abstieg bedrohten Zweitligisten Dessau-Rosslau konnte er so auch nicht ausüben. „Das ist extrem schade für die Jungs“, meinte Remke zum Schicksal der Sachsen-Anhalter. „Aber sie werden nächste Saison alles daran setzen, wieder aufzusteigen.“

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Der SC DHfK Leipzig kehrt ohne Punkte vom Auftritt beim HC Erlangen zurück. Das Team von Coach André Haber kassierte in der Fremde eine 23:34-Niederlage. Zur Galerie
Der SC DHfK Leipzig kehrt ohne Punkte vom Auftritt beim HC Erlangen zurück. Das Team von Coach André Haber kassierte in der Fremde eine 23:34-Niederlage. ©
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Zumindest für ihn persönlich scheint es nun voranzugehen. Laut Mannschaftsarzt Pierre Hepp wurde die Verletzung konservativ kuriert, was funktionierte, weil Remke jederzeit mitzog. Günther drückte es so aus: „Gregor ist wieder alltagstauglich, nun müssen wir ihn sporttauglich und am Ende auch wieder handballtauglich bekommen.“

Bis zum Heimspiel am Donnerstag gegen den HC Erlangen (19 Uhr, Arena) wird das natürlich noch nichts, aber Remke hat auch als Malader eine wichtige Rolle im Team: „Wir verletzten Spieler versuchen die gesunden in der Kabine immer zu pushen.“

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Gegen Erlangen wird das Heer der Ausfälle beim SC DHfK allerdings noch größer als zuletzt gegen Minden. Zu den Langzeitverletzten, zu denen neben Remke noch Jens Vortmann, Raul Santos und Alen Milosevic zählen, kommen kurzfristig noch Lucas Krzikalla (Virusinfektion), Maciej Gebala (angeschlagen) und Aivis Jurdzs, der noch mit den Nachwehen seiner Zahn-OP zu kämpfen hat, dazu.

Coach André Haber wird darum gegen die Franken wieder verstärkt auf die eigene U23 zurückgreifen. Neben den Youngstern Julius Meyer-Siebert und Oliver Seidler, die sich bereits gegen Minden bewährten, könnte diesmal noch der ein oder andere Jungspund sein Bundesliga-Debüt feiern. „Ich bin mir sicher, dass wir wieder einen schlagkräftigen Kader zusammenbekommen.“

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