08. November 2017 / 19:19 Uhr

Vor Ultra-Treffen: DFB-Präsident Grindel verteidigt moderne Aspekte des Fußballs

Vor Ultra-Treffen: DFB-Präsident Grindel verteidigt moderne Aspekte des Fußballs

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Moderne Aspekte des Fußballs: DFB-Präsident Reinhard Grindel stellt sich den Fragen der Ultra-Gruppierungen.
Moderne Aspekte des Fußballs: DFB-Präsident Reinhard Grindel stellt sich den Fragen der Ultra-Gruppierungen. © imago
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Auf Reinhard Grindel kommen schwierige Gespräche zu. Der DFB-Präsident trifft sich morgen mit Ultra-Gruppierungen, um zentrale Kritikpunkte zu diskutieren.

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DFB-Präsident Reinhard Grindel hat vor einem Treffen mit Ultra-Gruppierungen an diesem Donnerstag zentrale Kritikpunkte am modernen Fußball in Deutschland verteidigt. "Ich habe das Ziel, deutlich zu machen, dass das Thema mit der chinesischen U20 eine prima Sache ist", sagte Grindel am Mittwoch auf der Bundeskonferenz der Fanprojekte in Hannover.

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Die U20-Auswahl Chinas bestreitet ab der Rückrunde außer Konkurrenz Freundschaftsspiele gegen die Klubs der Regionalliga Südwest. Die Umsetzung des umstrittenen Plans hatte der DFB im Juli nach einem Treffen mit den Vereinen beschlossen. Drei Teams wollen jedoch nicht gegen die Auswahl antreten. Grindel begründete seine Haltung mit dem wirtschaftlichen Nutzen für die Klubs aus der Südwest-Staffel.

DFB-Präsident wirbt für dauerhaften Dialog mit allen Fangruppierungen

Ähnlich argumentierte der CDU-Politiker beim zentralen Kritikpunkt der Fans, der Zersplitterung der Bundesliga-Spieltage. Ein Spieltag mit allen Partien am Samstag um 15.30 Uhr ließe sich wesentlich einfacher organisieren, generiere aber deutlich geringere TV-Einnahmen. "Wir müssen darüber reden: Wollen wir international konkurrenzfähig bleiben oder nicht?", sagte Grindel.

Reinhard Grindel: Seine besten Sprüche.

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Die Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals wäre ohne Grindel nur halb so witzig gewesen. ©

Zusammen mit der Deutschen Fußball-Liga trifft sich der DFB am Donnerstag in Frankfurt vor allem mit Ultra-Gruppierungen, um Kritikpunkte der Fans zu diskutieren. "Ich möchte einen dauerhaften Dialog mit allen Fangruppierungen hinbekommen", sagte Grindel.