26. Dezember 2021 / 15:48 Uhr

Vordorfs Köhler über die TSV-Hinrunde, den Heimfluch und sein ganz besonderes Highlight 

Vordorfs Köhler über die TSV-Hinrunde, den Heimfluch und sein ganz besonderes Highlight 

Julian Voges
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fußball, Bezirksliga, TSV Vordorf (blau) - FSV Adenbüttel/Rethen
Wäre da nur nicht der Heimfluch..: Vordorfs Benjamin Köhler (l.) in Aktion. Eigentlich schießt er Tore, jetzt zog er mal Bilanz zum Jahresende. © Lea Behrens
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Winterpause im Fußballkreis: auch die Bezirksliga-Kicker des TSV Vordorf haben nach dem unglücklichen Gang in die Abstiegsrunde erst einmal Pause. Mittelfeldspieler und Vordorf-Urgestein Benjamin Köhler schaut auf die Hinrunde zurück, nennt eine wichtige Stütze im TSV-Kader und schaut auf das neue Fußball-Jahr.

Auch bei den Kickern des TSV Vordorf ist Pause, nachdem der Bezirksligist in der Abstiegsrunde sechs Punkte geholt hat. Die Aufstiegsrunde hatte das Team um Rechtsaußen Benjamin Köhler verpasst, war in der A-Staffel zwei Punkte hinter der TSG Mörse Dritter. Köhler über den Heimfluch, das Highlight und Wünsche.

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Die Hinrunde

„Ein bitteres Verpassen der Aufstiegsrunde, mit der Kuriosität, dass wir in keinem unserer Heimspiele gepunktet und kein Auswärtsspiel verloren haben“, so Köhlers Zwischenbilanz Mit sechs Punkten aus vier Partien ist der TSV in die Abstiegsrunde gestartet, verlor dabei abermals beide Spiele auf heimischem Geläuf gegen die FSV Adenbüttel/Rethen (2:4) und Hillerse (2:3). „Die Ausgangslage für den Klassenerhalt ist okay“, meint Vordorfs Nummer sieben.

TSV-Heimfluch

Auf eigenem Platz wollte es für den TSV einfach nicht laufen – sieben Spiele, sieben Niederlagen. Köhler: „Die ersten Heimspiele haben wir auch zurecht verloren, da waren wir irgendwie nicht heiß genug drauf, die Spiele unbedingt gewinnen zu wollen. Das hat sich in den beiden Spielen zuletzt geändert. Die Einstellung war top und die Spielverläufe im Derby und gegen Hillerse anders, da musst du vom Spielverlauf her eigentlich die Spiele für dich entscheiden.“ Gegen Hillerse führten die Blau-Weißen mit 2:1 und verloren trotzdem noch.

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Mr. Zuverlässig

Arne Wülpern stand in allen TSV-Begegnungen über die volle Distanz auf dem Feld und hielt dabei nicht nur seine Abwehr zusammen, sondern steuerte zwei Treffer bei. Wülperns Leistung bringt Köhler ins Staunen: „Der ist krank stark! Seine Zweikampfquote liegt bei etwa 100 Prozent, er räumt alles ab und ist deshalb auch so wichtig für das Team.“

Das Highlight

Mitte Oktober gewann der TSV 2:1 beim 1. FC Wolfsburg - für den 32-jährigen Ur-Vordorfer das besondere Hinrunden-Spiel: „Da sind wir mit nur elf gesunden Spielern hingefahren und waren nach 20 Minuten sogar in Unterzahl. Michael Brendel wurde sogar noch mit Rippenprellung eingewechselt. Am Ende haben wir das Ding verdient gewonnen. Das zwischenzeitliche 2:0 erzielte Köhler – für den Familienvater stehen zum Ende des Jahres sechs Tore zu Buche. Lediglich Torjäger Fabian Liebich hat mit sieben mehr beim TSV.

Wünsche für die Rückrunde

„Wir wollen natürlich die Klasse halten! Und ich wünsche mir, dass alle zusammen im nächsten Jahr Fußball spielen können“, sagt Köhler, der hoffe, dass Probleme wie für die FSV Adenbüttel ein Einzelfall bleiben. Da war die FSV vorsorglich wegen Corona-Verdachtsfällen nicht angetreten und wurde bestraft.