04. Oktober 2019 / 14:28 Uhr

Vorm Duell mit Union Berlin geht der VfL Wolfsburg am Stock

Vorm Duell mit Union Berlin geht der VfL Wolfsburg am Stock

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner (links) und Jerome Roussillon geben beinahe synchron Anweisungen.
Muss seine Startelf umbauen: VfL-Trainer Oliver Glasner (l.) hat einige angeschlagene Spieler im Kader - unter anderem droht Jerome Roussillon (r.) auszufallen. © Swen Pförtner/dpa
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Am Donnerstagabend war der VfL bei St. Etienne in der Europa League im Einsatz - viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Wolfsburger Profis nicht, denn schon am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) geht's für den noch ungeschlagenen VfL gegen Union Berlin weiter. Ein Liga-Neuling - und die lagen den Wolfsburgern zuletzt. Nicht gut: Den VfL plagen große Personalsorgen.

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Beim 1:1 am Donnerstagabend in der Europa League bei der AS St. Etienne hatte sich Wolfsburgs Sturmtalent Lukas Nmecha bei einem Zusammenprall mit AS-Torhüter Jessy Moulin eine Gehirnerschütterung zugezogen. Der VfL-Stürmer musste daraufhin die Nacht im Krankenhaus in St. Etienne verbringen, am Freitagnachmittag wird der Angreifer des Fußball-Bundesligisten in Wolfsburg zurück erwartet. Gegen Union kann Nmecha nicht spielen. VfL-Trainer Oliver Glasner: "Lukas hat eine leichte Gehirnerschütterung, er muss fünf bis sieben Tage Pause machen." Zum Glück habe sich der U21-Nationalspieler nicht noch schlimmer verletzt. Dass er nun fehle, sei "schade für ihn und für uns. Lukas hat sich im Training zuletzt gut präsentiert."

Weiteres Trio angeschlagen

Nmecha ist jedoch nicht der einzige VfLer, der Sorgen bereitet. Glasner: "Der Einsatz von Jerome Roussillon ist sehr, sehr fraglich." Auch der von Marcel Tisserand steht auf der Kippe, zudem ist Josip Brekalo angeschlagen. Roussillon hat einen Schlag auf die Wade bekommen, Tisserand hat Probleme im hinteren Oberschenkel, Brekalo hatte ebenfalls einen Schlag einstecken müssen - und zwar im Kniekehlen-Bereich. Erfreulich wiederum: Admir Mehmedi, der in St. Etienne aufgrund muskulärer Probleme nicht hatte spielen können, dürfte am Sonntag gegen Union wieder dabei sein. Ob es für Roussillon und Co. reicht, ist wiederum noch offen. Glasner: "Unsere medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren."

Das ist der VfL-Spielpan für die Hinrunde 2019/20

<b>16. Spieltag:</b> VfL Wolfsburg - Schalke 04 / 18. Dezember (20.30 Uhr) Zur Galerie
16. Spieltag: VfL Wolfsburg - Schalke 04 / 18. Dezember (20.30 Uhr) ©
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Glasner jammert nicht

Der VfL geht vorm Duell mit Union am Stock, doch Glasner ist keiner, der nun jammert. "Wir wollten alle in der Europa League spielen und wussten, dass das intensive Spiel werden könnten." Spiele, in denen sich der eine oder andere Profi auch mal verletzen könnte. Nun seien die gefragt, die in den vergangenen Wochen hinten dran waren. So wie einst Jeffrey Bruma, der nun zum zweiten Mal in Folge von Beginn an hatte spielen dürfen. "Jeff hat's zuletzt gut gemacht", lobte Glasner. Nach der Partie gegen Union macht die Liga Länderspielpause, zuvor jedoch will der VfL noch einen Sieg einfahren - trotz der personellen Sorgen. "Wir müssen jetzt alle Kräfte mobilisieren und als Team zusammenstehen", fordert der VfL-Trainer.

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<b>Pavao Pervan:</b> Verschuldete das 0:1, als er eine harmlos Flanke vor die Füße von Kolodziejczak lenkte, der den Ball aus 18 Metern einschob. Ansonsten hatte nicht so viel zu tun, als Anspielpartner machte er einen unaufgeregten Eindruck. - Note: 4 Zur Galerie
Pavao Pervan: Verschuldete das 0:1, als er eine harmlos Flanke vor die Füße von Kolodziejczak lenkte, der den Ball aus 18 Metern einschob. Ansonsten hatte nicht so viel zu tun, als Anspielpartner machte er einen unaufgeregten Eindruck. - Note: 4 ©

Der VfL gegen Union Berlin - es ist der Abschluss der zweiten englischen Woche für die Wolfsburger in dieser Saison. Das Team von Trainer Glasner ist neben den Bayern das einzig ungeschlagene Team, doch in den vergangenen sechs Pflichtspielen gab's viermal ein 1:1. Jetzt kommt ein Aufsteiger - und gegen die sah der VfL in der jüngeren Vergangenheit immer gut aus. Seit Jahresbeginn 2018 gewann der Tabellensiebte sechs seiner acht Bundesliga-Spiele gegen Neulinge, blieb dabei ungeschlagen und holte 20 von 24 möglichen Punkten (zwei Remis).

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