15. August 2019 / 13:27 Uhr

Vorm Start gegen Köln: VfL Wolfsburg testet das eigene Stadion 

Vorm Start gegen Köln: VfL Wolfsburg testet das eigene Stadion 

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Oliver Glasner zog mit dem Team vom Trainingsplatz in die Arena um
Oliver Glasner zog mit dem Team vom Trainingsplatz in die Arena um
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Los geht's: Der VfL Wolfsburg startet am Samstag (15.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Köln in die neue Bundesliga-Saison - und verlegte vorher das Training um ein paar Meter...

Der VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln - das wird nicht nur das erste Spiel der neuen Saison für beide Teams sein, es ist auch der erste Auftritt der VfLer in der VW-Arena, die Heimtests fanden nebenan im kleineren AOK-Stadion statt. Auch für Neu-Trainer Oliver Glasner ist es die Arena-Premiere. Darum wurde ein Teil des Trainings am Donnerstag vom Platz am VfL-Center in die Arena verlegt - der VfL hat quasi sein eigenes Stadion getestet.

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"Wir wollten Arena-Luft schnuppern", erklärt Glasner, "wollten den Platz kennenlernen und ein bisschen Stadionatmosphäre erleben. Es ist ja auch für mich das erste Spiel hier.". Dass die Stadien generell größer sind als in seiner Heimat Österreich, gehört zu den Unterschieden zwischen den beiden Ligen, ansonsten sind für den ehemaligen Linz-Coach die Unterschiede gar nicht so groß. "Ich habe mir sagen lassen, dass der Platz auch hier 105 mal 68 Meter groß, die Tore 7,32 mal 2,44 Meter messen und wir elf gegen elf starten. Es ist nicht so, dass wir in Österreich eine andere Sportart praktiziert haben", so Glasner. Worauf er sich allerdings freut: "Auf die Stimmung mit 26.000 Zuschauern, auch Köln bringt gute Fans mit."

Bilder zum Spiel des Halleschen FC gegen den VfL Wolfsburg

Halles Patrick Göbel haut sich gegen Jerome Roussillon rein.  Zur Galerie
Halles Patrick Göbel haut sich gegen Jerome Roussillon rein.  ©

Der 1. FC Köln feierte überhaupt nur einen einzigen Sieg in Wolfsburg - in der Saison 2009/10. Nach dem 3:2-Erfolg der Domstädter in der VW-Arena musste der heutige Kölner Sport-Geschäftsführer Armin Veh als VfL-Trainer gehen und wurde von Ex-Köln-Coach Lorenz-Günther Köstner abgelöst. Was statistisch für den Gast spricht: Stürmer Anthony Modeste, der in der vergangenen Saison von Tianjin Quanjian an den Rhein zurückkehrte, war gegen keinen anderen Bundesligisten so erfolgreich wie gegen Wolfsburg, traf schon sechsmal gegen den VfL. "Köln ist eine robuste und gute Mannschaft mit viel Qualität im Kader, die uns fordern wird", so Glasner, aber "natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen."

Personell kann Glasner gegen Köln fast aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt angeschlagene Stürmer Wout Weghorst ist fit, lediglich die bereits zuletzt fehlenden Paulo Otavio, Daniel Ginczek und Ignacio Camacho fallen weiter aus. Alle anderen arbeiten weiter daran, das neue 3-4-3-System zu verinnerlichen. In den Testspielen und im Pokal in Halle sah das schon ordentlich aus, allerdings gibt Glasner zu bedenken: "Das war bei Weitem noch nicht das, was wir spielen können. In der Kürze der Zeit kann auch noch nicht alles automatisiert sein. Wir sind keine Handaufleger, die kommen, und die Spieler können sofort alles. Aber sie gehen offen und mit Eifer an die Sache ran. Ich bin zufrieden, sehr zufrieden, wie sich die Mannschaft präsentiert." Bei der Aufstellung und im Kader wird es wieder Härtefälle geben müssen. Glasner: "Ich entscheide lieber aus 20 Spielern, die alle spielen wollen. Das macht es mir zwar schwerer, aber ich kann bei jedem, der spielt, ein gutes Gefühl haben."

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