06. Januar 2021 / 13:38 Uhr

Vorm Union-Spiel: VfL Wolfsburg macht die Schotten dicht

Vorm Union-Spiel: VfL Wolfsburg macht die Schotten dicht

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainierten geheim: Die Profis des VfL Wolfsburg.
Trainierten geheim: Die Profis des VfL Wolfsburg. © VfL Wolfsburg
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Der VfL Wolfsburg macht vor dem Spiel am Samstag bei Union Berlin die Schotten dicht, in der kompletten Woche vor der Partie gibt's keine öffentliche Trainingseinheit.

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Das gibt's auch nicht so oft: Der VfL Wolfsburg trainiert in dieser Woche kein einziges Mal öffentlich, stattdessen bereitet sich der Fußball-Bundesligist an drei Tagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr) bei Union Berlin vor - dabei war es eigentlich anders geplant.

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Normalerweise trainiert der VfL an den letzten beiden Tagen vor einem Spiel geheim, doch in dieser Woche läuft es bei den Wolfsburgern etwas anders. Zusätzlich zu Donnerstag und Freitag, durfte auch am Mittwoch niemand der Mannschaft von Trainer Oliver Glasner beim Trainieren zuschauen. Am Dienstag hatten die Profis frei, nach dem 0:2 in Dortmund am Sonntag hatte für Maximilian Arnold und Co. am Montag nur ein lockeres Auslaufen auf dem Programm gestanden. Heißt: In dieser Woche gibt's keine öffentliche Einheit beim VfL, Fans sollen das Training derzeit aufgrund der Corona-Pandemie aber ohnehin nicht besuchen. Doch am Mittwoch war es überraschenderweise niemandem gestattet, zuzuschauen.

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Was steckte hinter dem spontanen "Geheimtraining"? Aufgrund der Rasenverhältnisse ließ Glasner am Mittwoch nicht vor der VW-Arena, sondern am AOK-Stadion trainieren. Offensichtlich hatte ein Ordner falsche Informationen erhalten und ließ niemanden an den Trainingsplatz heran. Glasner jedenfalls nutzte die Einheit, um sein Team bestmöglich auf das Top-Spiel zwischen dem VfL (Sechster) und Union (Fünfter) vorbereiten. Da soll der nächste Sieg im Kampf ums internationale Geschäft her. Eine Woche später empfangen die Wolfsburger den Tabellenzweiten RB. „Wir haben jetzt noch Leipzig und zum Rückrunden-Beginn Leverkusen – das sind Gradmesser, wenn es darum geht, ob man oben dabei bleiben möchte“, hatte VfL-Manager Jörg Schmadtke Anfang der Woche betont.

Erfreulich: Aus dem Dortmund-Spiel sind alle VfLer unbeschadet herausgegangen. Zudem kehrte Jerome Roussillon nach überstandener Corona-Infektion auf den Trainingsplatz zurück, arbeitete jedoch noch nicht mit der Mannschaft, sondern spulte ein individuelles Programm ab. Gleiches gilt für Maximilian Philipp, der das Duell mit seinem Ex-Klub BVB am Sonntag aufgrund einer Muskelverletzung verpasst hatte. Ob es für das Wolfsburg-Duo für das Spiel in der Hauptstadt reicht, ist allerdings noch offen. Philipp soll am Donnerstag aber ebenso wie Pavao Pervan (hatte sich ebenfalls mit Covid-19 infiziert) wieder mit dem Team trainieren.