03. Dezember 2022 / 07:35 Uhr

Trotz Vorrunden-Aus bei der WM in Katar: Dragan Stojkovic will Serbien-Trainer bleiben

Trotz Vorrunden-Aus bei der WM in Katar: Dragan Stojkovic will Serbien-Trainer bleiben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dragan Stojkovic möchte trotz des Ausscheidens weiter als Cheftrainer der Serben arbeiten.
Dragan Stojkovic möchte trotz des Ausscheidens weiter als Cheftrainer der Serben arbeiten. © IMAGO/AFLOSPORT
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Für Serbien ist die Weltmeisterschaft in Katar bereits nach der Gruppenphase vorbei. Gedanken an einen Rücktritt verschwendet Trainer Dragan Stojkovic aber nicht, wie er nach der Niederlage gegen die Schweiz erklärte. Sein Fokus gilt nun der Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2024.

Die frühere Spielerlegende Dragan Stojkovic will trotz des Vorrunden-Aus bei der WM in Katar weiter Nationaltrainer Serbiens bleiben. "Im März werden wir mit der Qualifikation für die EM beginnen. Wir haben das große Ziel, zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder dieses Turnier zu erreichen. Und ich hoffe, dass ich dann alle Spieler gesund und in guter Verfassung zurückhabe", sagte der 57-Jährige am Freitagabend nach der 2:3-Niederlage gegen die Schweiz. Mit nur einem Punkt beendeten die Serben die Vorrunden-Gruppe G als Tabellenletzter.

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Stojkovic schob das Scheitern bei der WM vor allem auf die großen Verletzungsprobleme seines Teams. Der ehemalige Frankfurter Filip Kostic kam erst im zweiten Spiel zum Einsatz, Stürmerstar Dusan Vlahovic (beide Juventus Turin) stand sogar erst gegen die Schweizer zum ersten Mal in der Startelf. Abwehrspieler Milos Veljkovic von Werder Bremen hatte während der WM-Vorbereitung ebenfalls mit Achillessehnen-Problemen zu kämpfen.

"Wir haben uns von dieser WM in Katar mehr erhofft", sagte Stojkovic. "Aber wir sind mit vielen Verletzungen von Schlüsselspielern hierhergekommen. Es war schwer, damit umzugehen. Du kannst keine WM erfolgreich spielen, wenn nicht alle Schlüsselspieler zu 100 Prozent fit sind."

Stojkovic gehörte zu den besten Spielern des früheren Jugoslawien und nahm 1990 und 1998 selbst an zwei Weltmeisterschaften teil. Mit Olympique Marseille gewann er 1993 die Champions League.

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