10. Oktober 2021 / 09:26 Uhr

Vorsfelde nach 38:32 jetzt Dritter! Schwarz mit Neuner-Pack vor der Pause, Donker verlässt den MTV

Vorsfelde nach 38:32 jetzt Dritter! Schwarz mit Neuner-Pack vor der Pause, Donker verlässt den MTV

Kerstin Geffers
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Unbenannt - 2021-10-10T085743.340
Elffacher Torschütze: Vorsfeldes Marius Schwarz (am Ball) hielt sein Team vor der Pause auf Kurs, Ayke Donker (kl. Bild) hat den MTV derweil wie abgesprochen verlassen. . © Boris Baschin/Privat
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Nicht alles lief rund, aber der MTV Vorsfelde feierte gegen die HSG Plesse-Hardenberg mit 38:32 seinen nächsten Sieg in der Handball-Oberliga. Auch, weil ein Duo traf und ein Keeper glänzte. Doch eine traurige Nachricht gab es beim neuen Tabellen-Dritten auch.

Am Ende doch ein klarer Sieg: Der Handball-Oberligist MTV Vorsfelde gewann gegen die HSG Plesse-Hardenberg mit 38:32 (21:19). Damit klettert der MTV auf Platz drei der Tabelle, punktgleich mit dem direkten Nachbarn und Tabellenvierten VfB Fallersleben – aber mit einem besseren Torverhältnis.

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Ohne Jakob Nowak (Bauchmuskel-Zerrung), Jannik Schilling (privat verhindert) und Ayke Donker (Vereinswechsel zu Ligarivale TV Stadtoldendorf) empfing Vorsfelde die HSG. Allerdings hatten die Gastgeber mit Jannis Frädermann und Kai Aselmann zwei Rückkehrer im Team, „die ich aber noch nicht direkt voll belasten wollte“, erklärte MTV-Coach Daniel Heimann. Seine Statement zum Spiel war nur: „Es war ein dreckiger Sieg, es war ein Kleingruppenkampf.“

Handball-Oberliga: MTV Vorsfelde - HSG Plesse-Hardenberg.

Szenen aus der Oberliga-Partie MTV Vorsfelde - HSG Plesse-Hardenberg Zur Galerie
Szenen aus der Oberliga-Partie MTV Vorsfelde - HSG Plesse-Hardenberg © Boris Baschin

Der Gastgeber zog relativ schnell nach rund acht Minuten von 3:3 auf 7:3 davon - durch vier Tore in Folge von Marius Schwarz. Dem Rechtsaußen gelang in der ersten Halbzeit alles, fast er allein dominierte das Match bis zum Pausenpfiff durch neun seiner insgesamt elf Tore (Bestwert mit Teamkollege Lars Hoffmann). „Ohne gute Anspiele komme ich nicht so gut zum Wurf . Es gehören immer zwei, drei Spieler dazu, damit ich so frei meine Chancen alle verwerten kann“, sagte der Torjäger bescheiden, der von "einem verdienten Sieg" sprach.

Obwohl die Vorsfelder Abwehr in der ersten Hälfte nicht ganz auf der Höhe war. Doch da war ja noch Nick Weber! Der Keeper hielt mit neun starken Paraden den MTV auf Kurs, mehr als der ein oder andere zwischenzeitliche Ausgleich gelang Plesse-Hardenberg vor der Pause deshalb nicht, mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die Kabine.

Danach gaben die Razorbacks ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand, als der wieder auf vier Treffer ausgebaut war, musste Vorsfeldes Michel Sperling mit Rot (wegen Schubsen des Gegners in der Luft) runter, aber der MTV blieb stabil, gewann letztendlich verdient, wenn auch nicht souverän.

Donker war da schon nicht mehr dabei, der Kreisläufer spielt am Sonntag bereits für seinen neuen Verein, Staffelkonkurrent TV Stadtoldendorf. Er wird dort zum Vertragsspieler und ist somit sofort spielberechtigt. „Es ist sehr schade, dass Ayke uns verlässt, aber das war vorher besprochen. Da er nun doch studienbedingt Präsenzvorlesungen hat und nicht Online. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg“, begründete MTV-Teammanager André Frerichs traurig den Abgang.


MTV: Weber, Krüger - Aselmann, Bransche (4), Frädermann (1),Hoffmann (11/6), Mbanefo (4), Schwarz (11), Sievert, Sperling (4), M.Thiele (1), J. Thiele (2).