22. November 2017 / 08:54 Uhr

Vorsichtige Entwarnung bei RB Leipzig nach Sabitzers Schulterverletzung

Vorsichtige Entwarnung bei RB Leipzig nach Sabitzers Schulterverletzung

Anne Grimm
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Marcel Sabitzer hat sich gegen die AS Monaco schwer an der Schulter verletzt. 
RB Leipzigs Marcel Sabitzer hat sich gegen die AS Monaco schwer an der Schulter verletzt.  © dpa
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Mit einer Betäubung wurde die Schulter des Österreichers während des 4:1-Sieges von RB Leipzig in Monaco wieder eingerenkt. Die Knochen des Nationalspielers sind unbeschadet geblieben.

Leipzig. Die Schmerzen waren stark. Der Transport ins Krankenhaus ging extrem schnell. Bereits nach 35 Minuten musste Marcel Sabitzer im Duell bei der AS Monaco mit einer Trage vom Feld gebracht werden. Sein Gesichtsausdruck ließ Schlimmes erahnen. Der österreichische Nationalspieler war ausgerutscht, stütze sich dabei ab und hielt sich anschließend die ausgekugelte Schulter.

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Doch nach dem Spiel war der 23-Jährige bereits wieder in der Kabine, um seinen Leipziger Teamkollegen zum grandiosen ersten Auswärtssieg, dem 4:1 bei der AS Monaco zu gratulieren. Mit einer örtlichen Betäubung hatten die Ärzte seine Schulter schnell wieder eingerenkt. Sportdirektor Ralf Rangnick sagte: „Nach dem Spiel sah er so aus, als ob er morgen wieder trainieren könnte.“

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AS Monaco - RB Leipzig (Imago) (9) ©

Nach dem Röntgen gab es am Dienstagabend die erste Entwarnung, dass die Knochen des österreichischen Nationalspielers nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nun bleibt bei weiteren Untersuchungen abzuwarten, ob der Kapsel-Bänderapparat keine Schäden davongetragen hat. „Ich habe die Verletzung auf meinem Platz am Fernseher nochmal gesehen, da sah es eigentlich nicht wie eine typische schlimme Schulterverletzung aus“, meinte Rangnick.

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Peter Gulacsi: Zwei frühe Glanztaten, kommt bei Falcaos Kopfball zum 3:1 zu spät. Note 3. (@ GEPA Pictures) ©

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Spiegel Online: "Fußball, aber als Brezelbacken. Zwei Leipziger Tore schon nach acht Minuten, der dritte Treffer nach 30 Minuten. Danach hätte man das Spiel eigentlich schon wegsperren können. Fast jeder Schuss ein Treffer, unterstützt von der denkbar naivsten Abwehrhaltung der Monegassen." ©

Dass der hart gesottene Steirer bereits am Samstag im Heimspiel gegen Werder Bremen wieder auf dem Rasen steht, ist zwar eher unwahrscheinlich. Eine längere Pause ist jedoch erst einmal nicht zu befürchten. Trainer Ralph Hasenhüttl sagte: „Wenn er länger fehlen würde, wäre es ein herber Rückschlag für uns ist. Er ist ein ganz wichtiger Spieler.“ Der 23-Jährige absolvierte bisher mit Ausnahme der Partie gegen Gladbach alle 18 Pflichtspiele dieser Saison, erzielte dabei vier Tore und bereitete sechs Treffer vor. Doch auch seine Mentalität und aufopferungsvolle Abwehrarbeit brachte dem Offensivspieler bei RB Leipzig in den vergangenen Wochen viel Anerkennung.

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