26. Juni 2020 / 17:19 Uhr

Vorsichtsmaßnahme: Pajor fehlt dem VfL gegen Leverkusen

Vorsichtsmaßnahme: Pajor fehlt dem VfL gegen Leverkusen

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, Fußball-Bundesliga, Frauen, VfL Wolfsburg - Turbine Potsdam
Fällt aus: Ewa Pajor ist gegen Leverkusen nicht dabei. © Boris Baschin
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Kommenden Sonntag treffen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg zum Bundesliga-Abschluss im heimischen AOK-Stadion auf Bayer Leverkusen (14 Uhr, live auf Eurosport). Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch muss dabei auf Ewa Pajor verzichten.

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Im letzten Ligaspiel empfängt Frauenfußball-Bundesligist am Sonntag Bayer Leverkusen (14 Uhr, live auf Eurosport). Für beide Mannschaften hat die Partie keine sportliche Bedeutung mehr: Die Wolfsburgerinnen haben die Meisterschaft bereits vorletzte Woche Mittwoch durch einen 2:0-Erfolg gegen den SC Freiburg unter Dach und Fach gebracht. In Leverkusen wurde parallel dank des 3:1-Sieges gegen den noch abstiegsgefährdeten 1. FC Köln der Klassenerhalt gefeiert. Eine Spielerin wird den letzten Spieltag aber verpassen.

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Wolter, Rauch, Wedemeyer, Pajor und Doorsoun. Zur Galerie
Wolter, Rauch, Wedemeyer, Pajor und Doorsoun. ©

Verzichten muss der VfL auf Stürmerin Ewa Pajor, die bereits beim 0:0 gegen Bayern München nicht im Kader stand. "Sie ist noch angeschlagen und wird nicht zur Verfügung stehen", berichtet Trainer Stephan Lerch, der aber gleichzeitig Entwarnung gibt: "Sie ist aktuell ohne Schmerzen, aber wir sind sehr vorsichtig und in Anbetracht dessen, dass wir noch ein Pokalfinale vor der Brust haben, gibt es für uns keinen Grund, sie da mit ins Spiel zu nehmen." Ansonsten sind alle weiteren Spielerinnen einsatzfähig.

Der VfL ist Meister, Leverkusen ist sicher gerettet. Zwar könnten Köln (spielt gegen den SC Sand) sowie der MSV Duisburg (tritt bei Schlusslicht Jena an) durch einen Sieg am letzten Spieltag mit Bayer Leverkusen (17 Punkte) gleichziehen, doch die Mannschaft von Trainer Achim Feifel verfügt über das bessere Torverhältnis und kann dadurch nicht mehr vom neunten Tabellenplatz gedrängt werden.

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Lerch erwartet trotzdem einen Kampf auf dem Platz: "Sie werden sich gut vorbereitet haben. Vielleicht überrascht uns Leverkusen ja, aber wir stellen uns wieder auf einen tiefstehenden Gegner ein." Das Torverhältnis werden sie "über die Ziellinie retten wollen". Die Mannschaft möchte den Fans zum Abschluss "einen Sieg schenken und den persönlichen Vereinsrekord knacken." Gleich zwei sind möglich: Noch nie ist der VfL ungeschlagen Meister geworden, in 21 Spielen gelangen dem Meister in der laufenden Saison 19 Siege und zwei Unentschieden. Und mit drei weiteren Punkten gegen kann der Punkterekord der vergangenen Saison (59 Zähler) eingestellt werden, 62 Punkte sind dieses Jahr möglich.